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| Pilgerweg 2003 |
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TAGEBUCH:
Weinviertler Pilgerweg – Region 1
9. bis 16. August 2003 |
| SAMSTAG, 9. August 2003: (Einstimmungsabend) |
| 13,00 |
Die Projektgruppe trifft sich beim gemeinsamen Mittagessen
und erledigt letzte Vorbereitungen – Zusammenlegen des
Pilgerheftes |
| 17,00 |
Die ersten Teilnehmer treffen ein |
| 18,00 |
Gemeinsames Abendessen |
| 19,00 |
Marionettentheater durch Familie Kukelka über die „Entstehung
des Dreifaltigkeitswallfahrtsortes Karnabrunn“. Das ist
zusätzlich zum Programm gerne angenommen worden. Leider
wussten einige den Termin nicht. |
| 20,00 |
Im Festsaal: Einführung mit Austeilen der Pilgerhefte
und Liederbücher; organisatorische Hinweise zum Bildungshaus
und für die Autobusfahrten. Auch einige zusätzliche
Tagesteilnehmer sind da. Danach Einstimmung zum Markusevangelium
und abschließenden Abendlob mit Lichtfeier. Es ist eine
gute Stimmung. Danach gehen noch einige ins Kellerstüberl. |
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| SONNTAG, 10. August 2003: Dekanat
Ernstbrunn – Thema: Berufung (Helga) |
| 05,30 |
ab dieser Zeit Frühstück |
| 06,30 |
Ein Autobus und einige Privatautos – über 70 Personen
sind für heute gemeldet – bringen uns zum Buschberg.
Ein schöner heißer Tag kündigt sich an. |
| 07,05 |
Sind wir bereits oben auf dem Gipfel. Ca 140 Personen sind
da! Mittels tragbarem Lautspecher halten wir nochmals eine kurze
Einführung und danach das Morgenlob (mit verteilten Rollen)
wie im Pilgerheft vorgesehen. |
| 07,35 |
Abmarsch über den schönen Höhenweg mit einer
ganz kurzen Trinkpause nach |
| 08,30 |
Oberleis. Hier werden wir von Pfarrer Stanislaus Kosziolek,
Dechant Walter Pischtiak und Jugendseelsorger Ernst Steindl
mit Glockengeläute und Weihwasser begrüßt und
empfangen. In der Kirche sind Plätze reserviert für
die Fußwallfahrer. Wir feiern mit der Pfarrgemeinde die
Sonntagsmesse. Nach der Verlesung des Grußwortes des Erbi-schofs
durch den Dechant ist die Predigt (BV) auf die Wallfahrt und
unser Tagesthema hin ausgerichtet. Am Schluß der hl. Messe
werden die Pilgerandenken gesegnet und an den Pfarrer und die
Gläubigen überreicht. Danach Agape im Pfarrhof. Brote,
Würstel und Getränke werden aufgewartet (freie Spenden). |
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| 10,15 |
hinauf auf den Oberleiser Berg zur Sendungsfeier. Wir erhalten
vor dem Abmarsch ärztliche Hinweise durch Dr. Kurt Marhardt,
unserem „Pilgerarzt“. |
| 10,45 |
Abmarsch über den Wildpark – Dörfles nach
Ernstbrunn. Es ist sehr heiß. |
| 12,10 |
In der Ernstbrunner Pfarrkirche (Hl. Martin) beten wir das
Mittagesgebet (Pilger-heft) nach einer Kirchenführung durch
den Ortspfarrer. Zum warmen Mittagsessen (polnische Küche
mit sehr gutem Kraut und Würstel, Kaffee) sind wir in den
Pfarrhof und Pfarrgarten geladen. |
| 13,30 |
Nach einer ausgiebigen Mittagspause geht es bei großer
Hitze über die Felder und dann teilweise im Wald weiter.
Die Schar der Teilnehmer ist weniger geworden. An Naglern vorbei
beten wir den Glorreichen Rosenkranz. Eine größere
Trinkpause halten wir in Wetzleinsdorf bei einem Gedenkstein
in der Kellergasse, der an das Ende des 2.Weltkrieges am 8.
Mai 1945 erinnert. Nach einem steilen Anstieg geht es durch
den Wald zum |
| 16,45 |
Fuß der Wallfahrtstiege der Dreifaltigkeitskirche Karnabrunn.
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Oben vor der Kirche werden wir vom Diakon Leopold Grabler
mit 2 Ministranten erwartet. Gesegnet mit Weihwasser ziehen
wir in die Wallfahrtskirche ein. Dechant Pischtiak, der jetzige
Provisor, und einige Pfarrangehörige sind auch gekommen.
Nach einer Einführung zur Geschichte des Wallfahrtsortes
Karnabrunn durch BV Roch (es ist seine Heimatpfarre) feiern
wir das Abendlob. Zur Überreichung der Wallfahreran-denken
ist auch der kommende Pfarrer Dechant Siegbert Neubauer anwesend.
Nach einer ausgiebigen abendlichen Stärkung (Würstel,
„scharfe“ Aufstrichbrote) gehen wir um |
| 18,45 |
nach Hause ins Bildungshaus Großrußbach. Diese
fast 6 km „haben es in sich“. |
| 20,15 |
kommen wir an. (28,5 Tageskilometer ! „Königsetappe“) |
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| MONTAG, 11. August 2003: Dekanat
Korneuburg – Thema: Umkehr, Buße (Helga) |
| 07,30 |
nach dem Frühstück feiern wir im Bildungshaus das
Morgenlob (Pilgerheft) |
| 08,00 |
Abmarsch mit etlichen Tagesgehern vom Dekanat Korneuburg an
Weinsteig vorbei nach Ritzendorf. Beim Bildstock halten wir
eine Trinkpause und beten von da weg den Schmerzhaften Rosenkranz.
Über die Felder mit schönen Ausblicken (bis Schneeberg
im Dunst) und bei heißem Wetter kommen wir nach Mollmannsdorf.
Walter Flack, der Dekanatsvertreter, lässt uns mit Glockengeläute
in der Filialkirche empfangen und erklärt uns die Kirche. |
| 10,00 |
Bußandacht (Pilgerheft) mit Besinnung an Hand der Betrachtung
eines Schneckenhauses und danach Bewirtung durch Frauen mit
Brotaufstrichen, Getränken und viel Obst. |
| 11,00 |
Wir gehen nach Kleinrötz weiter und ein Stück durch
den Wald nach Stetten. Vor dem Ort empfängt uns Pfarrer
Dr. Jan Mikrut. |
| 13,00 |
Mit Glockengeläute ziehen wir in die Kirche von Stetten
(St. Ulrich) zum „verspäteten Engel des Herrn“.
Der Pfarrer begrüßt uns und Fini Zehetner erzählt
über die Kirche und die Pfarre. Am 13. der Monate Mai bis
Oktober findet hier eine Fatimawallfahrt statt. Das Mittagesse
nehmen wir beim nahen Heurigen ein. Um 5 € bekommt jeder
Pilger einen warmen Schweins- oder Surbraten mit einem Getränk. |
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| 14,30 |
Weitermarsch durch Stetten – wir klopfen kurz bei der
Mutter von P. Stephan Schnitzer an, der von hier gebürtig
ist, und heute mit uns mitgeht. Es geht ein Stück der Straße
entlang und dann über die Felder hinüber zur |
| 16,00 |
Veitskirche von Kleinengersdorf, wo uns Dechant P. Andreas
Steinhauer mit Glockengeläute empfängt, die Kirche
erklärt und danach mit Getränken labt. Danach gehen
wir über die Straße zur |
| 17,40 |
Lourdesgrotte in Bisamberg. Hier können wir vor dem Abendlob
noch ausgiebig „verschnaufen“. Das marianische Abendlob
bei der Grotte leitet der Ortspfarrer Andreas Lueghammer. Danach
gehen wir über den Friedhof von Bisamberg. Hier erklärt
uns der Pfarrer die barocken Steinstatuen des Kalvarienberges.
Im Pfarrhofgarten haben uns die Mitarbeiter der Pfarre ein reichliches
Abendbrot (belegte Brote und Aufstriche) bereitet an schön
geschmückten Tischen mit Gestecken. |
| 20,30 |
Nach ca 23,5 Tageskilometern werden wir mit dem Autobus ins
Bildungshaus zurückgebracht. In der untergehenden Sonne
sehen wir die Silhouetten der Berge (Karnabrunn, Buschberg …),
wo wir gewesen sind. |
| DIENSTAG, 12. August 2003: Dekanat
Stockerau – Thema: Vertrauen/Aufbruch (Grete) |
| 07,00 |
Während und nach dem Frühstück wird der Pilgerbus
mit den für die Übernachtung in Stockerau nötigen
Dingen beladen. |
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| 07,30 |
In Abänderung des Programmes gehen wir mit vielen Tagesgehern
zuerst nach |
| 08,15 |
Weinsteig und halten in der Filialkirche St.Peter und Paul
unser Morgenlob, nachdem BV Roch seine Heimatkirche erklärt
hat. Weiter geht es dann nach Karnabrunn, wo wir nach dem Ort
eine kleine Trinkpause halten und auf dem Weiterweg auf der
Straße nach Niederhollabrunn den Freudenreichen Rosenkranz
beten. Wir verlassen die nicht ungefährliche Straße
und gehen lange durch den Wald Richtung Michelberg, der zweithöchsten
Erhebung im Weinviertel (409 m). Auf dem Weg hat Norbert, der
Mes-ner von Niederhollabrunn, der uns teilweise den Weg führt,
mit seinen Eltern eine Efrischungspause mit Weintrauben kurz
vor dem „Anstieg“ organisiert. Bei diesem heißen
Wetter ein kleines „erholsames Wunderzeichen“. |
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| 12,15 |
Ankunft auf dem Michelberg. Etwas verspätet wird die
Kapelle aufgesperrt und wir feiern unser Mittagsgebet. Wir singen
im Anblick der schönen Natur auf allgemeinen Wunsch das
Lied: „Du großer Gott“. Der schöne Rundumblick
fasziniert alle. Ein improvisiertes Mittagsmahl, mit Getränken
von PGR Haselbach und Niederhollabrunn organisiert, hat den
kleinen Nachteil, dass die WC-Anlagen in dem kleinen Gasthaus
(Wirt nicht da!) gesperrt sind. Nach Absprache mit dem Pfarrer
von Leitzersdorf Dr. Franz Ochenbauer, der uns diesen Tag mit
einigen Pfarrangehörigen begleitet, verkürzen wir
die Mittagspause und gehen hinüber zum Waschberg (schöne
Sicht ins Donautal) und dann weiter in den Pfarrgarten von Leitzersdorf.
Hier werden wir gelabt und holen die Mittagsrast nach. Nach
einer Erklärung der Kirche durch den Ortspfarrer und einem
Lied gehen wir nach Stockerau. |
| 18,00 |
Hier treffen wir ziemlich pünktlich ein. Unter Glockengeläute
ziehen wir in die Stadtpfarrkirche zum hl. Stephanus ein. Dechant
Karl Pichelbauer erwartet uns, und die Pfarre hat mit ihrer
Musikgruppe ein schönes Abendlob gestaltet. Im Pfarrhofgarten
wartet danach ein warmes Mahl (Schnitzel und Schweinsbraten).
Es tut gut, einmal am Tag auch etwas Warmes zu essen. Es erfolgt
die „Aufteilung“ in die Gastfamilien. Manche wären
gerne noch länger hier geblieben. (23,5 Tageskilometer) |
| MITTWOCH, 13. August 2003: Dekanat
Großweikersdorf – Thema: Wir und andere (Cilli) |
| 07,45 |
Es treffen alle Pilger von ihren Gastfamilien kommend und
die Tagesgeher mit einem Bus aus dem Dekanat Großweikersdorf
ein. Für uns alle verwunderlich hat es am Morgen geregnet.
In der Klosterkirche feiern wir um |
| 08,00 |
die Heilige Messe als Votivmesse vom hl.Koloman und gedenken
auch des sel. Jakob Gapp. Es konzelebrieren mit BV Roch Pfarrer
Josef Wojcik (Niederrussbach, Stranzendorf) und Moderator Stephan
Turnovszky (Großmugl, Herzogbirbaum). |
| 09,00 |
Abmarsch unter Führung von Johann Schachenhuber (KMB
Niederrussbach) entlang des Göllersbaches nach Sierndorf.
Nach einer Trinkpause am Ortsende beten wir den Glorreichen
Rosenkranz. Durch Unterhautzenthal geht es an schönen Bildstöcken
vorbei nach Oberhautzenthal (Maria Himmelfahrt). |
| 11,30 |
Es begrüßen uns Pfarrer Anton Höfer und der
Ortsvorsteher. Nach dem Mittagsgebet in der Marienwallfahrtskirche
bekommen wir ein warmes Mittagessen (Bratwürstel, Würstel,
Getränke). Es ist wieder ziemlich heiß. Nach der
Mittagspause wandern wir über die Äcker mit „Wüstenwind“
(heiß) hinauf nach Stranzendorf. Der Ortsvorsteher begrüßt
uns in der Kirche zum hl. Petrus und Paulus. Diese Kirche wird
gerade renoviert. Ein Teil ist schon abgeschlossen. Nach einem
Lied gibt es eine Getränkepause. Der weitere Weg führt
uns vorbei an einer „Bisonranch“ durch den Wald
hinüber zur Dreifaltigkeitssäule bei Niederrussbach,
wo jährlich der Familienkreuzweg stattfindet. Ein Gewitter
kommt und wir müssen schleunigst den schönen Platz
verlassen. Wir werden ziemlich naß. |
| 17,45 |
Nach einer „Trockenpause“ in Niederrussbach gehen
wir, da weiterer Regen zu erwarten ist, in die Kirche St. Oswald,
die gerade außen renoviert wird. Wir „überbrücken“
die Zeit mit einem religiösen „Liederkonzert“.
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| 18,00 |
Nach der Begrüßung und Vorstellung der Kirche und
Pfarre feiern wir das Abendlob (Pilgerheft). Danach geht es
wieder zurück in das Pfarrzentrum, wo wir ein warmes Abendmahl
(Surbraten) bekommen. |
| 20,30 |
Abholung mit Bus und Heimfahrt ins Bildungshaus. Dort sind
wir zu einem Eisessen eingeladen.
(21 Tageskilometer)
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| DONNERSTAG, 14. August 2003: Dekanat
Hadersdorf – Thema: Wir sind Kirche (Helga) |
| 07,00 |
Nach dem Frühstück geht ein kurzer Gewitterregen
nieder. Wir fahren aber pünktlich mit dem Autobus ab nach
Hohenwarth, wo wir von vielen Tagesgehern und Dechant Josef
Morgenbesser und Pfarrer Friedrich Zimmerl erwartet ankommen. |
| 08,30 |
Morgenlob in der Kirche St. Michael von Hohenwarth (Pilgerheft)
nach den Erklärungen durch den Ortspfarrer. Unter Führung
durch Dechant Morgenbesser – er schlägt öfter
ein zu schnelles Tempo an – gehen wir über die Hochfläche
nach Zemling. Nach einer kurzen Trinkpause kommen wir in der
schönen, kleinen |
| 09,45 |
Marienwallfahrtskirche an. Nach kurzer Erklärung durch
Pfarrer Zimmerl, einem Lied und einer kurzen Trinkpause geht
es nach |
| 10,30 |
Mühlbach (St. Martin) mit Kirchenbesuch, Erklärung
(wieder Pf. Zimmerl – seine 3. Pfarre) und Besuch des
Caritastagesheimes. |
| 11,00 |
Wir marschieren weiter – vorbei am Missonhaus –
hinauf auf die Anhöhen des Manhartsberges und durch den
Wald nach Olbersdorf (Kapelle) Nach einer kleinen Verschnaufpause
kommen wir um |
| 13,10 |
nach Obernholz zum Heurigen Waldschütz wo ein kaltes,
reichhaltiges Buffett auf uns wartet. Jeder kann persönlich
auswählen. Gewitterwolken ziehen auf. |
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| 14,30 |
Abmarsch und in den Wald. Nach einigen Minuten kommt ein kurzes
aber sehr heftiges Hagelgewitter. Auf dem Weg hinunter zu den
Teichen trocken wir wieder ab. Nach einer Trinkpause beginnen
wir den Glorreichen Rosenkranz (Vorbereitung auf den kommenden
Marienfeiertag). Wir gehen den Weg hinüber zum Gaisberg,
einem Aussichtspunkt auf das Kamp- und Donautal. Hier gibt es
viele Weingärten und bei der Kreuzigungsgruppe auf dem
Gipfel wird jedes Jahr der Dekanatskreuzweg abgeschlossen. Wir
gehen hinunter nach |
| 17,45 |
Straß – Kirche Maria Himmelfahrt – zum Abendlob
(Änderungen der Lieder im Pilgerheft). Es begrüßt
uns Pfarrer Stephan Schwarcz. Im Pfarrhofgarten bekommen wir
noch etwas zum Trinken durch PGR. Am Gschinzbach entlang gehen
wir nach Hadersdorf am Kamp. Pfarrer Franz Ofenböck begrüßt
uns, zeigt uns die Hochwasserschäden rund um und in der
Kirche, die den hl. Petrus und Paulus geweiht ist. Danach sind
für uns im Pfarrhofgarten Aufstrichbrote und Getränke
gerichtet. Als Nachspeise gibt es noch Kuchen. |
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| 20,15 |
Abholung durch den Bus und Heimfahrt durch alle Dekanate,
die wir schon begangen haben. Im Bildungshaus erwartet uns wieder
ein Eisessen und Schnäpse. (22,5 Tageskilometer) |
| FREITAG, 15. August 2003 –
Maria Himmelfahrt: Thema: Maria, Frau auf dem Weg |
| 08,00 |
Abfahrt mit dem Bus nach Hausleiten. |
| 09,45 |
Begrüßung in der Kirche St. Agatha, der ältesten
Mutterpfarre unseres Vikariates (mehr als 1000 Jahre alt) durch
stellv. Vors. Auer. Morgenlob zum Hochfest Mariä Aufnahme
in den Himmel. Unter Führung von Katharina Ribisch und
Heidi Hutzler gehen wir entlang des Wagrams bei bewölktem
Wetter (kurzfristig brauchen wir den Regenschutz) einen schönen,
verkehrsfreien Weg. Wir halten dazwischen eine marianische Besinnung
und gehen danach bis zum nächsten Wegkreuz in Stille. |
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| 12,00 |
Wir steigen den Wagram hinauf und ziehen feierlich in die
Kirche (Hl. Johannes d. Täufer) von Stetteldorf am Wagram
ein. Pfarrer Josef Kainz begrüßt uns und wir beten
das Mittagsgebet (Pilgerbuch). Danach werden wir „fürstlich“
im Pfarrzentrum bewirtet bei einem warmen Buffet (Schnitzel,
Salat, mit Selbstbedienung). Wir sind heute wieder um die 100
Personen. |
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| 13,30 |
Es geht wieder hinunter am Wagram. Wir beten etwas später
den Glorreichen Rosenkranz. Durch die Kellergasse von Absdorf
(es ist gerade ein Kellergassenfest im Gange) gelangen wir nach
Absberg, zu einer schönen Bründlkapelle. Hier stand
einst eine bedeutende Wallfahrtskirche, die unter Kaiser Josef
II abgerissen wurde. Die nächste Station ist die Pfarrkirche
von Königsbrunn (hl. Johannes der Täufer), dem Heimatort
von Heidi. Ortspfarrer Ludwig Gnan begrüßt uns und
geht dann bis Kirchberg mit uns mit. Nach einer halben Stunde
Gehzeit treffen wir bei der Labestation Unterstockstall ein.
Die Leute hätten sich erwartet, dass wir auch die Kapelle
besuchen. Nur einige gehen hinein. Danach steigen wir den Wagram
wieder hinauf und kommen zur |
| 17,00 |
Kapelle der „Ursprungskirche“ von Kirchberg am
Wagram. Hier erwarten uns viele Gläubige und etliche Priester.
Wir werden von Dechant Morgenbesser, einigen Mitbrüdern
und Ministranten begrüßt. Er erklärt uns die
Kapelle. Wir ziehen dann mit Marienliedern zur Wallfahrtskirche. |
| 17,50 |
Wir kommen auf dem Kirchenplatz an. Die Prozession mit den
Geistlichen zieht in die Kirche und betet den Rosenkranz. Die
Fußwallfahrer ziehen sich noch die verschwitzten Kleider
aus, halten „WC-Pause“ und trinken nochmals und
gehen dann in die Kirche, wo die |
| 18,15 |
Festmesse in der übervollen Kirche - es findet gleichzeitig
das Dekanatsfest statt - beginnt. |
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Mehrere Priester sind zur Konzelebration gekommen. Zum Schluß
werden die Kräuter gesegnet, die dann an die Gläubigen
ausgeteilt werden. Nach einem Schlussfoto vor dem Hochaltar
geht es zur Agape auf dem Kirchenplatz. Die 17 Pfarren des Dekanates
laden zum Essen und Trinken zu ihren Tischen. Es ist eine gemütliche
Stimmung. (18 Tageskilometer) |
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| SAMSTAG, 16. August 2003: Reflexion |
| 08,00 |
Frühstück |
| 09,00 |
Wir treffen uns im Festsaal zu einer Reflexion über die
Wallfahrtstage. Nach einer Bedankung durch den BV, bekommt dieser
von der Gruppe den Titel: „Don Camino“ mittels Urkunde
verliehen. Franz Knittelfelder teilt einen Reflexionsbogen zum
Ausfüllen aus; die Retzerinnen haben ein schönes Gedicht
über die Wallfahrtstage verfasst und bringen es zu Gehör.
Dann ziehen wir in die Bildungshauskapelle um vor dem ausgesetzten
Allerheiligsten unsere gemeinsamen Tage in Dankbarkeit Gott
gegenüber abzuschließen. Nach dem Segen gehen wir
noch in den Speisesaal zu einem „Freigetränk“
und zur Verabschiedung. Diese fällt einigen schwer. Viele
wollen nächstes Jahr wieder kommen. |
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