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Mit dem reaktivierten 162 km langen Teilabschnitt des Jakobswegs Weinviertel wird die Lücke im internationalen Jakobsweg zwischen Tschechien und Krems geschlossen. Bei einer Pressekonferenz wurde kurz vor Ostern das Projekt vorgestellt.
 Weihbischof Scharl, Landtagspräsident a.D. Freibauer, Mag. Wilfing und Bildunghausleiter Knittelfelder informierten über das Projekt
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In dieser Pressekonferenz informierten Weihbischof Franz Scharl, der frühere Landtagspräsident Edmund Freibauer und Aufsichtsrat-Vorsitzender der Weinviertel Tourismus GmbH Karl Wilfing über die Entstehung des Jakobwegs und seine Bedeutung für den Tourismus im Weinviertel. Die feierliche Eröffnung findet am 5. April in Großrußbach statt.
Schneller, höher, weiter: Dieses Credo ist dem Weinviertel nicht auf den Leib geschrieben. Die hügelige Landschaft gibt den Rhythmus vor - wohl getaktet und fein dosiert. Fast könnte man meinen, das Weinviertel wurde extra fürs Pilgern geschaffen. Mit dem Jakobsweg Weinviertel wird nun die Möglichkeit geschaffen, dass Weinviertel im eigenen Rhythmus zu entdecken.
Pilgererlebnis im Weinviertel: 162 Kilometer, 25 Gemeinden, 39 Kirchen
Präsident Freibauer und Weihbischof Scharl
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Etwas über ein Jahr dauerten die Vorbereitungen für den Jakobsweg im Weinviertel, der am Ostermontag eröffnet wird. Die Strecke führt auf 162 km von Mikulov (Tschechien) über Drasenhofen, Mistelbach, Großrußbach und Stockerau bis nach Krems/Mautern an der Donau. Nach etwa sechs Tagen Wanderung durch das Weinviertel schließt der Weg in Mautern an den österreichischen Jakobsweg entlang der Donau an.
Als Initiatoren des Projekts setzten sich Bischofsvikar Prälat Dr. Matthias Roch und Mag. Edmund Freibauer, Landtagspräsident a.D., für den Jakobsweg Weinviertel ein. Als Träger für das von Land und EU geförderte Projekt fungiert Weinviertel Tourismus GmbH.
Für die 39 Kirchen in 25 Gemeinden entlang des Weges wurden von der Erzdiözese Wien Pilgerstempel und Fürbitt-Bücher zur Verfügung gestellt, die vor Ort in den Kirchen aufliegen. "Die Kirche soll ein Ort der Begegnung sein und Pilger gastfreundlich empfangen, das ist mir ein Anliegen", betont Weihbischof Franz Scharl. Freibauer ergänzt: "Der Jakobsweg Weinviertel bietet die Möglichkeit der Völkerverständigung, weil vor allem junge Menschen von Richtung Osten hierher pilgern."
Jakobsweg Weinviertel soll Impulsgeber für den Tourismus werden Weihbischof Scharl und Franz Knittelfelder
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Mit dem Jakobsweg Weinviertel wurde ein weiteres Zugpferd für den Tourismus im Weinviertel geschaffen. Karl Wilfing, Aufsichtsratsvorsitzender der Weinviertel Tourismus GmbH, betont: "Das Pilgern passt wunderbar zum Weinviertel und seiner genussvollen Gelassenheit. Es ist ideal, um das Weinviertel und seine Landschaft, die gleichzeitig Ruhe und Kraft ausstrahlt, zu entdecken. Und was kann's schöneres geben, als nach einem Tag auf den Beinen die Eindrücke bei einem Glaserl Grünen Veltliners wirken zu lassen." Die Beherberger und Gastronomiebetriebe entlang des Jakobswegs Weinviertel erwarten einen deutlichen Anstieg an Gästen.
Franz Knittelfelder, Direktor des Bildungshaus Großrußbach und Mitglied der Steuerungsgruppe, erklärt: "Wir wissen, dass wir mit dem Jakobsweg Weinviertel auf ein überwältigend großes Interesse stoßen."
Steinmetz-Lehrlinge der Landesberufsschule fertigten die Markierungssteine an.
Markierungsstein mit Jakobsweglogo
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Damit die Pilger nicht vom Weg abkommen, haben 37 Lehrlinge der Landesberufsschule der Steinmetze in Schrems 26 Markierungssteine hergestellt.
Feierliche Eröffnung - Ostermontag, 5. April 2010
9 Uhr: Festgottesdienst in der Pfarrkirche Großrußbach mit Weihbischof Helmut Krätzl 10 Uhr: Festakt 11 Uhr: ORF NÖ Frühschoppen im Bildungshaus Großrußbach 13.30 Uhr: Pilgerwanderung/Emmausgang 15 Uhr: Segensandacht in der Dreifaltigkeitswallfahrtskirche Karnabrunn
weitere Informationen: www.jakobsweg-weinviertel.at
 Die Initiatoren Bischofsvikar Matthias Roch und Edmund Freibauer mit den Bezirkshauptleuten und dem Projektteam
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Mehr zum Projekt der Steinmetze finden Sie hier: Landesberufschule macht Markierungssteine
Wir danken Markus Göstl ( http://goestl.globl.net) für die Berichterstattung!
(red)
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