Zu einem interessanten Treffen kam es am Freitag, 30. April, im Bildungshaus Großrußbach. Der Ehrenpräsident der Europäischen Wandervereinigung Ministerialrat a.D. Dr. Robert Wurst traf mit dem Team des Jakobswegs Weinviertel zusammen. Gegenseitig informierte man sich über die beiden wichtige Projekte „Jakobsweg Weinviertel“ und „Via Slavorum“. Dr. Wurst arbeitet seit Jahren an der Wegbeschreibung und Markierung der internationalen Route von Krakau nach Rom. Er hat Wegtafeln und eine Karte veröffentlicht. Die beiden Weg überschneiden sich im Weinviertel und hier wurde ein weiterer Schritt der internationalen Zusammenarbeit gesetzt. Beider Projekte werden von der Erzdiözese Wien sehr gefördert und Dr. Wurst bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung. Im Bildungshaus Großrußbach und im Geistlichen Zentrum Oberleis werden Tafeln von der „Via Slavorum“ angebracht, um die Bevölkerung auf diesen internationalen Pilgerweg hinzuweisen. So wird das Weinviertel hier auch zum Knotenpunkt für die Ost-West-Pilgerwege Richtung Santiago und die Nord-Süd-Pilgerwege Richtung Rom. Bischofsvikar Prälat Matthias Roch und Hofrat Mag. Edmund Freibauer freuten sich über die weitere internationale Kooperation. Tourismusmanager Hannes Weitschacher berichtete über die vielen Anfragen zum Jakobsweg und über die positive Zusammenarbeit über die Grenze nach Tschechien. Direktor Franz Knittelfelder gab erste statistische Zahlen zum Jakobsweg bekannt. Knapp 50 Pilger/innen sind im Monat April im Bildungshaus angekommen. Täglich gibt es zwischen 10 und 30 Anfragen zum Jakobsweg Weinviertel im Tourismusbüro in Poysdorf. Mehr als 100 Medienberichte wurden von der Eröffnungsfeier dokumentiert.
Bereits am Vormittag wurde in Anwesenheit des Obmanns des Österr. Alpenvereins/Sektion Mistelbach, Heinz Eberlein, eine Tafel zur Via Slavorum übergeben.
Zum Bild: Hannes Weitschacher, Franz Knittelfelder, Robert Wurst, Werner Kraus, Matthias Roch, Maria Schuckert, Edmund Freibauer, Alexander Cserny
(red)