Ein Kommentar zur Meinung "Auf göttlichen Tourismuswegen" © bh gb

Diese Meinung in einem mistelbacher Gratisblatt Ende Juli soll nicht unkommentiert stehen bleiben ...

Es freut uns, wenn sich auch Schreiberlinge auf die Suche nach Gott machen ... noch dazu auf dem Jakobsweg Abschnitt durch das Weinviertel. Das sie ihn dort nicht finden, wird wohl in der eigenen Disposition liegen - wie heißt es so schön: was ich nicht kenne, werde ich auch nicht erkennen.
Natürlich ist das auch eine Unterstellung, weil wir ja nicht annehmen, dass der Schreiberling wirklich den ganzen Weg von Drasenhofen bis Krems gegangen ist ... Aber dass er dem Bodenpersonal unterstellt, dass sie etwas eröffnen, was sie nicht kennen, kränkt uns schon etwas. Die beiden kirchlichen Vertreter auf dem Pressefoto haben in den letzten 7 Jahren bewiesen, dass sie persönlich und zu Fuß sehr wohl das Weinviertel kennen. Davon zeugen unzählige Dokumentationen hier auf den Internetseiten von www.pilgerweg.cc ! Und natürlich sind wir dabei auch schon mehrmals auf dem Jakobsweg unterwegs gewesen. Wir schreiben nicht nur, wir sind mit den Leuten und zu den Leuten unterwegs und haben bald nach 8 Pilgerwochen im Sommer 100 % aller Pfarrgemeinden im Weinviertel zu Fuß besucht ...
Wären wir nicht davon überzeugt, dass "der Glaube Berge versetzen kann", hätten wir uns vor zwei Jahren nicht über das Projekt "Jakobsweg" gewagt. Kaum jemand hat damals daran geglaubt, dass mehrere Leaderregionen, drei Bezirke, zwei Tourismusdestinationen, 25 Gemeinden, die Dekanate und Pfarren bis hin zu zwei Diözesen gemeinsam dies verwirklichen können. Koordiniert von einem ganz kleinen Team, mit sehr viel ehrenamtlichen Engagement ist es gelungen. Und die Kooperation zwischen Kirche, politischen Vertreter/innen, Sponsoren und der Weinviertel Tourismus GmbH. war und ist einzigartig gut gelungen. Hier sind wir im Weinviertel vorbildlich unterwegs und alle schauen neidvoll zu uns.
Wo Menschen guten Willens sich gemeinsam für etwas einsetzen, dort bewegen sich die Berge des Egoismus, trotz aller Unkenrufe und oberflächlicher Kirchenkritik - auch heute und nicht nur zu biblischen Zeiten.
Das ist unsere Überzeugung und dafür stehen oder besser gehen wir auch in den nächsten Tagen, wenn es ab 9. August wieder heißt: Pilgern im Weinviertel ist angesagt - mit dem Weinviertler Glaubensweg gemeinsam unterwegs durch unser Vikariat!

PS: Das es bei einem Projekt dieser Größenordnung immer Verbesserungen gibt, ist allen Beteiligten klar - gerne nehmen wir Anregungen auf und bemühen uns auch weiterhin um eine positive Entwicklung. Nützen Sie unser Gästebuch!

(F.K.)

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