"Die Buntheit und Kreativität der Dekanate ist beeindruckend"
© stephanscom"Die Vorstellung aller 54 Dekanate der Erzdiözese Wien auf Stephanscom.at bringt die Buntheit der katholischen Kirche zum Ausdruck und zeigt die Kreativität der einzelnen Regionen unserer Diözese", freuen sich die drei Bischofsvikare der Erzdiözese Wien. Wir haben die Dekanate des Vikariats Nord für die Vikariatshomepage übernommen!

"Die Erzdiözese Wien wird oft mit der Stadt Wien gleichgesetzt. Viele Menschen übersehen, dass ein Drittel des Bundeslandes Niederösterreich zur Erzdiözese gehört", erklärt Pater Amadeus Hörschläger, der Bischofsvikar des Vikariates Unter dem Wienerwald. "Die Vorstellung der Dekanate auf Stephanscom.at zeigt, dass es mehr gibt als die Dekanate in der Stadt. Die bunte Vielfalt der Diözese, die in der pastoralen Arbeit zum Tragen kommt, wird sichtbar", so Hörschläger: "Durch die Dekanats-Präsentationen sieht man erst wie lebendig die Kirche ist." Auch wenn Katholiken zahlenmäßig schrumpfen, die Kirche selbst bleibe stark und aktiv, ist der Bischofsvikar überzeugt.

Dekanatsbewusstsein wurde gestärkt

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Die drei Bischofsvikare sind mit der Kreativität ihrer Dekanate zufrieden.

Die Präsentationen dessen, was in den Dekanaten geschieht, sei sehr unterschiedlich ausgefallen, so die Bischofsvikare übereinstimmend. "Aber das ist verständlich, wenn man bedenkt, dass die Größen der Dekanate so unterschiedlich sind. Im Vikariat Wien-Stadt besteht ein Dekanat aus vier bis sechzehn Pfarren", erklärt Bischofsvikar Karl Rühringer. Durch die Präsentation auf dem Internetportal der Erzdiözese Wien, Stephanscom.at, seien die Dekanate in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt worden, ist der Bischofsvikar überzeugt.

Dekanate mit Stärke und Profil

"Wenn ein Dekanat in einer Vorstellung selbstbewusst sagt: 'Wir sind die Wiege der Liturgie', zeigt es Stärke und Profil", erklärt der Bischofsvikar von Wien-Stadt Karl Rühringer. Die Aussage spiegle außerdem Schwerpunkte und den Auftrag des Dekanates wider.
Die Profilierungen der Dekanate zeigten außerdem, "dass gegenseitige Ergänzungen gesucht werden", erklärt Bischofsvikar Matthias Roch vom Vikariat Unter dem Manhartsberg. Gerade in den "Landdekanaten" sei diese Zusammenarbeit notwendig und gut.
"Die Sorgen der Dechanten, die in manchen Dekanatsartikeln angesprochen wurden, kennen wir und teilen wir", erklärten die drei Bischofsvikare unisono.
"Aber auch wir Bischofsvikare, ja selbst der Erzbischof, sind bei manchen Problemen hilflos. Besonders dann, wenn es um Pfarrbesetzungen geht. Da fehlen uns die Priester und wir stehen im Spannungsfeld zwischen den Pfarren und Dekanaten einerseits und der Leitung der gesamten Diözese andererseits", berichtet Pater Amadeus.

Traditionelle Kamingespräche im Norden

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Matthias Roch ist das offene Gespräch wichtig.

Auch Bischofsvikar Matthias Roch kennt die Sorgen und Nöte seiner Dechanten. "Unsere Kamingespräche, die bei der Dechantenkonferenz schon traditionell sind, sind für mich besonders wichtig. Da werden Dinge ohne Protokoll diskutiert und besprochen, auf die keine großen Antworten gegeben werden müssen", erzählt Roch.

"Dechanten sind keine bloßen Befehlsempfänger", das sei besonders auf der Dechantenklausur in Freising deutlich geworden, wirft Bischofsvikar Rühringer ein: "Die Dechanten wissen, dass sie mit ihren Sorgen ernst genommen werden. Aber auch, dass sie Visionen entwickeln können, ohne gebremst zu werden."

Bischofsvikare überwinden Distanz

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Die Bischofsvikare sind im Bischofsrat, dem Leitungsgremium der Diözese, vertreten.

Die Hauptaufgabe ihrer Ämter sehen alle drei Bischofsvikare in der Kommunikation mit den Mitbrüdern und den Mitarbeitern in den Pfarren. Das allein sei schon notwendig, um die Distanz zwischen "den da oben und den da unten" zu verringern, erklärt Pater Amadeus.

Ideen fördern und Projekte verwirklichen

"Ein Bischofsvikar ist nur scheinbar einer, der sich zwischen zwei Mühlsteinen befindet", versucht Bischofsvikar Rühringer das gängige Bild seines Amtes gerade zu rücken: "Wir sind mehr als bloße 'Briefträger' zwischen dem Stephansplatz und den Pfarren."
Die Rolle des Bischofsvikars sei vielmehr Ideen zu fördern, die in den Pfarren entwickelt werden. Die "Lange Nacht der Kirchen" oder der "Weinviertler Pilgerweg" seien solche Projekte, so Bischofsvikar Rühringer und Bischofsvikar Roch. Der Blick der Bischofsvikare im dritten Jahrtausend sei besonders auf die Pfarrgemeinderäte und die Pastoralassistenten gerichtet. "Ein wichtiges Anliegen ist für mich etwa die Weiterbildung der Mitarbeiter und der Priester. Das Schlagwort dazu lautet einfach 'Kompetenz erweitern und vertiefen'. Das gilt für Priester wie für Laienmitarbeiter", so Karl Rühringer.

(stephanscom)



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