Logo Weinviertler Pilgerweg - Zurück zur Hauptseite
Positive Bilanz des Weinviertler Glaubenswegs 2009
© positive bilanzBischofsvikar Matthias Roch: "Wir konnten wieder deutlich erleben, wie schön und wichtig es ist, Freunde im Glauben zu haben". Mehr als 1500 Teilnehmer/innen nutzten die Angebote des Weinviertler Glaubenswegs 2009.

Zum Glauben braucht man Freunde!

Bischofsvikar Prälat Dr. Matthias Roch zog eine erste Bilanz am Freitag mittag zum Weinviertler Glaubensweg 2009. Mehr als 1500 Teilnehmer/innen, rund 50 km Pilgerwanderungen und 20 Orte wurden in diesen 7 Tagen im Weinviertel besucht. Bischofsvikar Roch war besonders erfreut über das große Echo zum inhaltlichen Programm am Vormittag im Bildungshaus Schloss Großrußbach. Täglich besuchten zwischen 80 und 100 Personen die vielfältigen Vorträge und Workshops. Es ist in diesem Jahr sehr gut gelungen, einen bunten Bogen von der Schöpfungstheologie bis hin zum ganz persönlichen Einsatz für Schöpfung und Glaube zu spannen. Kardinal Dr. Christoph Schönborn hat am Montag begonnen, zu einem erwachsenen und reflektierten Glauben zu kommen. Dafür braucht es die Beschäftigung mit den Themen des Glaubens. Die vertiefenden Vormittage am Weinviertler Glaubensweg haben dazu wesentlich beigetragen. Isolde Schönstein und Mag. Edmund Freibauer haben in ihren Referaten das persönliche Engagement in den Vordergrund gestellt. Als „Kinder der Sterne“ (Kardinal Schönborn zitierte aus seinem Buch) und Teil der Natur tragen wir Verantwortung für die Welt in allen Bereichen. Das beginnt beim konkreten alltäglichen Handeln und erreicht alle Lebensbereiche. Der ehemalige Präsident des nö Landtags, Mag. Edmund Freibauer, beeindruckte durch die persönliche Lebensgeschichte. Er ermutigte sich gesellschaftspolitisch auf Grundlage der katholischen Soziallehre zu engagieren. Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn jeder und jede sich auch nach den je eigenen Möglichkeiten einbringt. Ebenso gefordert ist unsere Solidarität für die, die unverschuldet nicht am Arbeitsprozess teilnehmen können. Die beiden Theologen – Bischofsvikar Dr. Roch und Mag. Toni Kalkbrenner – führten in die Fragen des Glaubens tiefer ein. Bischofsvikar Roch sprach zur Geschichte des Glaubensbekenntnisses und Toni Kalkbrenner fokussierte seine Ausführungen auf die Frage: Wer ist dieser Gott, den wir verkünden? Nach den jeweiligen Vorträgen hatten die Teilnehmer/innen ein buntes Angebot an Workshops. Vom bibelkreativen Arbeiten mit Beate Wessely-Wartmann, Kreistanz mit Margit Thenmayer, Liedersingen mit Josef Schwaiger und Gesprächsgruppen mit den Referent/innen.

Die Pilgerwege am Nachmittag wurden zu Erlebnissen der Begegnung. Täglich fuhren an die 80 Leute von Großrußbach aus hinaus in die Dekanate. Dort wurden die Pilger/innen bereits von einer großen Menge erwartet. Highlights der Pilgerwege waren die Gottesdienste in den Kirchen und die Begegnung über die Grenze in Jaroslawitze/Tschechien. Täglich waren zwischen 150 und 200 Menschen pilgernd unterwegs. Bischofsvikar Roch: „Es ist schön, gemeinsam als glaubende und betende Gemeinschaft unterwegs zu sein. Zum Glauben braucht man Freunde und dies haben wir am Weinviertler Glaubensweg 2009 wieder deutlich erfahren.“ Es war beeindruckend betend und singend die Landschaft des Weinviertels zu erleben. Volle Kirchen in den Dörfern ermutigten die Menschen vor Ort, sich weiterhin für den Glauben und die Kirche zu engagieren.

Mitte des Weinviertler Glaubensweg und organisatorisches Zentrum war das Bildungshaus Schloss Großrußbach. Franz Knittelfelder, Leiter des Bildungshauses, vom Organisationsteam bedankte sich bei allen, die das Angebot dieser Tage vor dem 15. August genutzt haben. Es hat alles wunderbar geklappt und somit soll es auch 2010 wieder den Weinviertler Glaubensweg geben.

Weitere Bilder unter: www.pilgerweg.cc/slideshow .

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung - Nutzen Sie unser Gästebuch!

(knittelfelder)



Druckansicht

Zurück
  Rückblick / Vorschau
 
Rückblick auf 2003
 
Rückblick auf 2004
 
Rückblick auf 2005
 
Rückblick auf 2006
 
Pilgerweg aktuell