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Die Vorträge beim Weinviertler Glaubensweg 2010
© glaubensweg 2010bringen heuer wieder Topreferent/innen in das Bildungshaus Großrußbach. Hier näheres zu den Vorträgen jeweils um 9:00 Uhr im Bildungshaus. Kommen Sie dazu!

Heuer sprechen am Vormittag zum Thema der Woche "Jesus Christus"

am Dienstag, 10. August, 9:00 Uhr:
Lic.theol Detlef Hecking, Luzern / Wer ist Jesus von Nazareth, der Christus?

am Mittwoch, 11. August, 9:00 Uhr:
MMag. Sr. Faustyna A. Kądzielawa SFCC, Wien / das Christusbild in der ostkirchlichen Ikonographie (Assistentin bei Prof. Prokschi, Uni Wien)
Die Referentin musste leider aus persönlichen Gründen kurzfristig absagen. Wir freuen uns mit Frau Mag. Katharina Strobl (Theologin, AHS-Lehrerin und Mitglied der diözesanen Kommission für ökumenische Fragen) einen guten Ersatz gefunden zu haben.

am Donnerstag, 12. August, 9:00 Uhr:
Drin. Veronika Prüller-Jagenteufel / Die Auferstehung Jesu - aktuell für unser heutiges Leben?!

am Freitag, 13. August, 9:00 Uhr:
Provinzoberin Sr. Brigitte Thalhammer SDS / Christus, der Salvator – die heilende salvatorianische Spiritualität der SDS Gemeinschaften

am Samstag, 14. August, 9:00 Uhr:
Mag. Anton Kalkbrenner / Jesus, der Jude - jüdische Wurzeln

Anschließend nun ein paar Hintergrundinformationen zu den Referent/innen:

Lic.theol Detlef Hecking, Luzern

© uni luzern, referentenbild
Lic.theol Detlef Hecking, Luzern

Lic. Theol. Detlef Hecking, Lehrbeauftragter für Neues Testament am Religionspädagogischen Institut Luzern. Bekannt wurde Detlef Hecking im Weinviertel durch sein Referat 2009 bei den Theologischen Sommertagen in Grossenzersdorf - siehe onlineVortrag
Mehr zu ihm im Internet auf: UNI Luzern

Zu seinem Vortrag schreibt er:
Jesus von Nazareth – Christus des Glaubens
Wer war Jesus von Nazareth? Wie ist es von der Begegnung mit Jesus, einem konkreten, leibhaftigen Menschen, zum Glauben an Jesus, den Messias, den Herrn gekommen? Der erste Vortrag des diesjährigen Glaubensweges nimmt mit auf eine historische und geistliche Spurensuche in antiken Texten und in der Bibel. Die Evangeliumsverkündigung der ersten Christinnen und Christen wird so für unser Leben und unseren Glauben heute lebendig.

MMag. Sr. Faustyna A. Kadzielawa SFCC, Wien

© uni wien
MMag. Sr. Faustyna A. Kadzielawa SFCC, Wien

Studium der Katholischen Fachtheologie an der Universität Wien, Diplomarbeit: Wider eine Gottvergessenheit. Theologie und Praxis des Jesusgebetes in den "Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers".

Studium der Selbständigen Religionspädagogik an der Kath.-Theol. Fakultät der Univ. Wien.

Seit Dezember 2006: Assistentin in Ausbildung am Institut für Theologie und Geschichte des christlichen Ostens (Karenzvertretung Dr. Rappert)

Mehr zu ihr online auf: UNI Wien

Drin. Veronika Prüller Jagenteufel - Thema "Auferstehung"

© referentenbild_online
Veronika Prüller Jagenteufel

Dr. theol. Veronika Prüller-Jagenteufel ist Pastoraltheologin und Seminarleiterin der der Erwachsenenbildung und geistliche Begleiterin. Sie veröffentlichte mehrere Bücher. Durch ihre regelmäßigen Kolumnen im österreichischen Rundfunk wurde sie sehr bekannt. Sie ist Chefredakteurin der Praktisch-Theologischen Zeitschrift »DIAKONIA – Internationale Zeitschrift für die Praxis der Kirche«.
Sie wird in ihrem Vortrag auch zu ihrem Buch "Den Weg zur Auferstehung weiter gehen" sprechen.
Online mehr zum Buch auf stephanscom.at

Zu Ihrem Vortrag schreibt Veronika Prüller-Jagenteufel:

Vielen Menschen sind von Jesus fasziniert, weil er ein überzeugend einfaches, solidarisches Leben vorgelebt hat. Doch das Wort von seiner Auferstehung von den Toten erscheint vielen als schwierig und schwer verständlich. Dabei ist die Botschaft „Er ist auferstanden!“ das Zentrum des christlichen Glaubens. Dieser Glaube erwuchs nicht aus theoretischen Überlegungen, sondern aus der Begegnung mit dem Auferstandenen selbst.

Im Vortrag möchte ich vor allem den Erzählungen von solchen Begegnungen nachspüren. Es sind Frauen wie Männer, die dem Auferstandenen begegnen, Ahnende wie Zweifler, Anhänger wie Gegner dieses Jesus und seiner Leute. Manche Erfahrungen sind beglückend, andere verstörend. Als biblische Geschichten sind sie reich an Bildern, die auch für uns heute wie Schlüssel Türen zum Glauben aufschließen können.

Im Workshop soll dann noch stärker der Zusammenklang der biblischen Geschichten mit dem eigenen Leben bedacht werden: Finden wir Verbindungslinien von diesen Erzählungen zu unserem Leben heute? Aus welchen Begegnungen lebt und wächst mein Glaube?

Provinzoberin Sr. Brigitte Thalhammer SDS

© referentenbild_online
Sr. Brigitte Thalhammer

Sr. Brigitte Thalhammer trat 1996 in den Orden ein und legte im Jahr 2000 ihre erste Profess ab. Sie bezeichnet sich als Quereinsteigerin.
Eine Frage, die sie jetzt als Leiterin besonders beschäftigt, lautet: "Wie können wir unser Charisma in der heutigen Zeit, in unserer aktuellen Situation leben?" Der Orden der Salvatorianerinnen wurde 1888 in Tivoli/Rom von P. Franziskus Jordan gegründet. "Wir sehen in Jesus Christus besonders den Salvator, den Heiland. Unsere Sorge gilt dem Heil des ganzen Menschen - und das in einer ganz großen Bandbreite", schildert Thalhammer.

Sr. Brigitte im Interview mit Thema Kirche Wien: online Thema Kirche
Mehr zu den Salvatorianer/innen im Internet unter: www.salvatorianerinnen.at

Abschließen wird die Vorträge am Samstag: Mag. Toni Kalbrenner

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Toni Kalbrenner

Mag. Toni Kalbrenner ist Rererent des Katholischen Bildungswerkes Wien und seit Jahrzehnten in der theologischen Erwachsenenbildung. Er ist inzwischen zum "Stammreferenten" der Glaubenswege im Sommer geworden. Wir freuen uns, dass er auch heuer wieder dabei ist:

Online mehr zu "Fragen Sie den Theologen" - Toni Kalbrenner

Zu seinem Vortrag schreibt er:

Jesus der Jude – und das Jüdische im Christentum Dass Jesus Jude war und als solcher seinen Glauben gelebt hat, wird heute kaum mehr bestritten. Er lebte in einer jüdischen Familie, einem jüdischen Milieu und feierte die Feste als Angehöriger des jüdischen Volkes. In einem Vatikanischen Dokument fand ich den Satz: Jesus war Jude und ist es sein Leben lang geblieben…..ist er dann gar nicht Christ geworden? Und was heißt dann Jesus der Christus? In einer meiner ersten Bibelrunden vor ca. drei Jahrzehnten sagte ich noch mit großer Anspannung und in Erwartung eines Widerspruches: Jesus war Jude, Maria, seine Mutter,  war Jüdin…und dann zeigte ein Herr auf und erklärte  mit einer gewissen Bestimmtheit:“ …aber der Hl. Josef war schon katholisch!“ Was ist von dem jüdischen Jesus geblieben und wo ist Jüdisches noch im Katholischen erkennbar?

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Sie sind eingeladen, die ganze Woche oder einzelne Tage dabei zu sein - hier die Wochenstruktur 2010:

Tagesstruktur / Glaubensweg im Bildungshaus Schloss Großrußbach

ab 7:00 Uhr   Frühstück
8:30 Uhr         Morgenlob (entweder Festsaal, Innenhof, im Freien od. Kapelle .)
9:00 Uhr         Festvortrag im Festsaal (inkl. Anfragemöglichkeit / Verstehensfragen)
10:15 Uhr      Pause
10:45 Uhr - 11:45 Uhr:        Workshops
+ im Festsaal:           Weiterdiskutieren mit der/dem Referent/in des Vortrags
+ im Barockzimmer oder Innenhof: Liedersingen
+ im Saal 1: Bibelkreatives Arbeiten mit Beate Wessely Wartmann
+ im Kaminzimmer: Bewegtes (Kreistänze)

11:45 Uhr      Mittagsgebet (Festsaal oder Innenhof)
12:00 Uhr      Mittagessen

13:00 Uhr      Abfahrt in die Region mit Autobus
14:00 Uhr      Pilgerweg in der Region
ca. 21:30 Uhr   Rückkehr nach Großrußbach

Online Anmeldung - siehe www.bildungshaus.cc - oder per Mail an: bildungshaus@bildungshaus.cc oder telefonisch (8:00 - 12:00) unter 02263 6627.

(red)



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