Der zweite Tag am Weinviertler Glaubensweg - Dienstag, 10.8.2010 © logo bh

Um 8:30 Uhr starten wir heute mit dem Morgenlob und um 9:00 Uhr gibt es den ersten Vortrag zum Wochenthema: Jesus Christus

2. Tag: Dienstag, 10. August

„Jesus von Nazareth, der Christus“ – Dekanat Stockerau

ab 7:30 Frühstück – Frühstückbüffet bis 9:00 Uhr im Speisesaal

8:30 Morgenlob (entweder im Freien, in der Hauskapelle oder im Festsaal)

9:00 Festvortrag von Lic.theol. Detlef Hecking, Universität Luzern „Wer ist Jesus von Nazareth?“

Jesus von Nazareth – Christus des Glaubens
Wer war Jesus von Nazareth? Wie ist es von der Begegnung mit Jesus, einem konkreten, leibhaftigen Menschen, zum Glauben an Jesus, den Messias, den Herrn gekommen? Der erste Vortrag des diesjährigen Glaubensweges nimmt mit auf eine historische und geistliche Spurensuche in antiken Texten und in der Bibel. Die Evangeliumsverkündigung der ersten Christinnen und Christen wird so für unser Leben und unseren Glauben heute lebendig.

anschl. 10:4511:45 Workshops u. Gesprächsgruppen

11:45 Mittagsgebet im Festsaal

12:00 Mittagessen

13:30 Abfahrt von Großrußbach ins Dekanat Stockerau
14:00 Merkersdorf /Pfarrkirche – Pilgerweg über Herzogbirbaum nach Großmugl

18:00 Abendgottesdienst – Ausklang – Bustransfer zurück ins Bildungshaus Großrußbach

© bildungshaus
Referent Detlev Hecking mit seiner Tochter

Fotos vom zweiten Tag - Dienstag - gibt es hier in unserer Bildergallerie - 2. Tag

Der erste Vortrag beim Glaubensweg 2010

Den Beginn bei den Vorträgen am Glaubensweg 2010 hat heute der Schweizer Bibelwissenschaftler Detlev Hecking von der Universität Luzern gemacht. In einem spannenden Referat zeigte er außerbiblische Zeugnisse über den historischen Jesus auf. Was können wir ohne die biblischen Texte von den ersten Christ/innen und von Jesus von Nazareth sagen? Sehr wenig, wie der Referent anmerkte. Ein wenig zur Familie des Jesus von Narzareth, zum Leben der ersten Jünger/innen in den ersten zwei Jahrhunderten und vorallem etwas zum Umgang der Römer mit den Christ/innen.
Anhand von einigen Eigenschaften zeigte Detlev Hecking dann Stationen im Leben Jesu auf. Jesus der Lernende, der Verkündigende, der Beauftragte, der Leidende ... waren Momentaufnahmen biblischer Zeugnisse und von Stationen aus dem Leben Jesus. Die Frage nach dem Geburtsort, der Familie Jesus (wieviele Geschwister hatte er?) und die Frage nach unserem generellen Verhältnis zwischen Glauben und Wissen über die historische Forschung bestimmten den Vortag und die anschließende Diskussion.

In vier Workshops wurde dann Weitergeredet, Weitergetanzt, Weitergesunden und Weitergearbeitet beim bibelkreativen Tun. Knapp 80 Personen besuchten heute Vortrag und Workshops.

Am Nachmittag begann der Pilgerweg in der Jakobskirche von Merkersdorf. Mit dem Segen - mit einer Jakobusreliquie wurden die Pilger/innen gesendet. Mehr als 110 Frauen und Männer aus dem ganzen Weinviertel pilgerten über Nursch und Herzogbirbaum nach Großmugl. Beim festlichen Abendgebet wurden die Pilger/innen vom Gesang der Frauenschola überrascht. Bei einer gut vorbereiteten Agape klang der Abend dann aus und der Bus führte die Pilgergruppe wieder zurück nach Großrußbach.

In froher Runde wurde der Tag im Innenhof des Bildungshauses beendet.

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(knittelfelder)

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