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Der dritte Tag am Glaubensweg - Mittwoch, 11.8.
© logo glaubensweg 3 tagbringt uns heute eine bildhafte Ergänzung zum theologischen Einstieg von gestern. Frau Mag. Katharina Strobl ist dankenswerter Weise kurzfristig eingesprungen und übernimmt den Vortrag der verhinderten Sr. Faustyna. Katharina Strobl spricht ebenfalls über die Christusinkone

3. Tag: Mittwoch, 11. August

„Die Ikone von Jesus Christus“ - Dekanat Großweikersdorf

ab 7:30 Frühstück – Frühstückbüffet bis 9:00 Uhr im Speisesaal

8:30 Morgenlob (entweder im Freien, in der Hauskapelle oder im Festsaal)
9:00 Festvortrag von Mag. Katharina Strobl, Wien / die Christusikone

Katharina Strobl wird auf die Frage der bildhaften Darstellung eingehen und anhand von Ikonentypen die unterschiedlichen Zugänge zur Christusdarstellung aufzeigen. Spannend ist diese Frage im Blick auf die Ökumene mit den christlichen Kirchen des Ostens. Als Mitglied der ökumenischen Kommission der Erzdiözese Wien und als enge Mitarbeiterin von Prof. Rudolf Prokschi kann Katharina Strobl hier aktuelle Bezüge bringen.
anschl. 10:4511:45 Workshops u. Gesprächsgruppen

Im Workshop zeigt heute Dechant Walter Pischtiak eine große Sammlung von Christusbildern.

13:00 Abfahrt vom Bildungshaus ins Dekanat Großweikersdorf

14:00 Neuaigen/Pfarrkirche, Pilgerweg über Utzenlaa nach Bierbaum/Kleebühel 

18:00 Abendgottesdienst – Ausklang – Bustransfer zurück ins Bildungshaus Großrußbach

Fotos vom dritten Tag - 11.8. - finden Sie hier in unserer Bildergallerie - 3. Tag

© bildungshaus Großrußbach
Pilgergruppe auf dem Weg nach Bierbaum/Klehbühel

Der dritte Tag auf dem Glaubensweg 2010

Der Mittoch begann heute mit einem spannenden Vortrag von Mag. Katharina Strobl. Die Theologin und Religionspädagogin ging der Frage nach, ob wir Christus darstellen dürfen? Wie halten es die Christen mit dem Bilderverbot im Alten Testament (vgl. Buch Exodus 20. Kapitel)?

Anhand einiger historischer Details zum Bilderstreit zwischen 700 - 800 nach Christus hat die Referentin sehr eindrucksvoll anhand einiger Theologen die wesentlichsten Argumente aufgezeigt, warum sich das Konzil für die Verwendung und Verehrung von Bildern in christlichen Kirchen ausgesprochen hat. Die Menschwerdung Gottes, die Einheit des Menschen als Leib und Seele und auch die Tradition der ersten Christ/innen, die bereits in den Katakomben Christus und die Heiligen dargestellt haben. Wenn der eine Gott in Jesus Mensch geworden ist, dann dürfen wir dieses menschliche Bild Gottes auch darstellen.
Mit einem Blick auf die Ikonenverehrung in den Kirchen des Ostens und mit ein paar eindrucksvollen Ikonenbildern wurde der Vortrag abgerundet.
Dechant Walter Pischtiak hat dann anschließend im Workshop von seiner Bulgarienreise erzählt und seine Erfahrungen mit der Ikonenverehrung weiter gegeben.

Der Nachmittag brachte die Pilgergruppe - knapp 100 Frauen und Männer - ins Tullner Feld. Beginnend in Neuaigen sind wir nach Utzenlaa gepilgert. Die Strecke war etwas länger als geplant und so waren wir froh, über die Stärkung im Feuerwehrhaus. Einen sehr schönen Abschluss fand der Tag dann in Bierbaum Klehbühel. Der Pfarrgemeinderat hat mit Helga Zawrel ein schönes Abendlob gestaltet. Beim Feuerwehrhaus ist der Dienstag dann gemütlich ausgeklungen.

©

(knittelfelder)



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