„Die Ikone von Jesus Christus“ - Dekanat Großweikersdorf
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Im Workshop zeigt heute Dechant Walter Pischtiak eine große Sammlung von Christusbildern.
Fotos vom dritten Tag - 11.8. - finden Sie hier in unserer Bildergallerie - 3. Tag
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Der Mittoch begann heute mit einem spannenden Vortrag von Mag. Katharina Strobl. Die Theologin und Religionspädagogin ging der Frage nach, ob wir Christus darstellen dürfen? Wie halten es die Christen mit dem Bilderverbot im Alten Testament (vgl. Buch Exodus 20. Kapitel)?
Anhand einiger historischer Details zum Bilderstreit zwischen 700 - 800 nach Christus hat die Referentin sehr eindrucksvoll anhand einiger Theologen die wesentlichsten Argumente aufgezeigt, warum sich das Konzil für die Verwendung und Verehrung von Bildern in christlichen Kirchen ausgesprochen hat. Die Menschwerdung Gottes, die Einheit des Menschen als Leib und Seele und auch die Tradition der ersten Christ/innen, die bereits in den Katakomben Christus und die Heiligen dargestellt haben. Wenn der eine Gott in Jesus Mensch geworden ist, dann dürfen wir dieses menschliche Bild Gottes auch darstellen.
Mit einem Blick auf die Ikonenverehrung in den Kirchen des Ostens und mit ein paar eindrucksvollen Ikonenbildern wurde der Vortrag abgerundet.
Dechant Walter Pischtiak hat dann anschließend im Workshop von seiner Bulgarienreise erzählt und seine Erfahrungen mit der Ikonenverehrung weiter gegeben.
Der Nachmittag brachte die Pilgergruppe - knapp 100 Frauen und Männer - ins Tullner Feld. Beginnend in Neuaigen sind wir nach Utzenlaa gepilgert. Die Strecke war etwas länger als geplant und so waren wir froh, über die Stärkung im Feuerwehrhaus. Einen sehr schönen Abschluss fand der Tag dann in Bierbaum Klehbühel. Der Pfarrgemeinderat hat mit Helga Zawrel ein schönes Abendlob gestaltet. Beim Feuerwehrhaus ist der Dienstag dann gemütlich ausgeklungen.
(knittelfelder)