steht unter dem Leitwort: Christus, der Salvator. Die Provinzoberin der Salvatorianerinnen wird uns von der heilenden Spiritualität erzählen.
5. Tag: Freitag, 13. August
„Christus Salvator - der Heiland“ - Dekanat Mistelbach-Pirawarth
ab 7:30 Frühstück – Frühstückbüffet bis 9:00 Uhr im Speisesaal
8:30 Morgenlob (entweder im Freien, in der Hauskapelle oder im Festsaal) 9:00: Festvortrag von Provinzoberin Sr. Brigitte Thalhammer SDS / Christus, der Salvator – die heilende Spiritualität der Salvatorianischen Gemeinschaften Oft wird gesagt, dass wir im Weinviertel keine Ordensgemeinschaften haben. Seit vielen Jahrzehnten wirken in Mistelbach die Salvatorianer und die Salvatorianerinnen. Es ist Zeit, die Gemeinschaft des Göttlichen Heilands (SDS) näher kennen zu lernen.
anschl. 10:45 – 11:45 Workshops u. Gesprächsgruppen
11:45 Mittagsgebet im Festsaal
12:00 Mittagessen
13:00 Abfahrt vom Bildungshaus ins Dekanat Mistelbach-Pirawarth
14:00 Schrick/Pfarrkirche - Pilgerweg nach Kettlasbrunn
18:00 Abendliturgie in Kettlasbrunn mit P. Hermann Jedinger SDS / Pfarrer von Mistelbach - Ausklang – anschließend Bustransfer zurück ins Bildungshaus
Freitag: Die heilende Begegnung mit Christus, dem Heiland
Der Tag
heute war Christus, dem Salvator gewidmet. Nach einem Morgenlob, vorbereitet
von der Tagesbegleiterin Maria Neustifter, im Innenhof des Bildungshauses ging
es in den Festsaal zum Vortrag. Die Provinzleiterin der Salvatorianerinnen, Sr. Brigitte Thalhammer SDS, referierte über die Geschichte der salvatorianischen
Gemeinschaft, Schwestern – Brüder – Laien. Die Gründerpersönlichkeiten, P.
Franziskus Jordan und Sr. Theresa Wüllenweber waren fasziniert von der
heilenden Begegnung mit Christus, dem Heiland (lat. Salvator). Es ist Anliegen
und Auftrag der SDS-Gemeinschaften, diese Begegnung mit Christus zu ermöglichen
im Speziellen wie es im Johannesevangelium heißt: Das ist das ewige Leben, dass sie dich erkennen ...(vgl. Joh. 17,3 ff).
Spannend waren für uns auch die drei spirituellen Zugänge: Universalität der Orte- der Mitglieder - der Wege und Mittel; das Erkennen; und die heilende Begegnung!
Der
Vormittag ist dann wieder mit vier Workshops ausgeklungen. Bibelkreatives
Arbeiten mit Beate Wessely-Wartmann, Tanzen mit Margit Thenmayer, Singen mit
Josef Schwaiger oder mit den Referenten weiter zu diskutieren. Heute war auch
P. Hermann Jedinger SDS zusammen mit Sr. Brigitte Thalhammer SDS bei uns und
beide erzählten vom großen Engagement in unterschiedlichen Einrichtungen des
Ordens der Salvatorianer und Salvatorianerinnen. P. Hermann ist Pfarrer von
Mistelbach und damit haben die SDS Gemeinschaften eine große Verbindung zum
Weinviertel. Viele Patres der Salvatorianer kommen aus der Region Mistelbach –
Eibesthal.
Der
Nachmittag führte die Pilger/innen heute nach Schrick. 120 Frauen und Männer
begannen den heutigen Pilgerweg beim Kreuzweg etwas außerhalb von Schrick. Der
Künstlerkreuzweg wurde gemeinsam meditiert und dann ging es zur Andacht in die
Kirche von Schrick. Die Darstellung „der heiligen Sippe“ (Jesus mit seinen
Eltern und Großeltern) haben uns dort sehr fasziniert. Dieses „jesuanische
Familienbild“ passt gut zum heurigen Thema des Glaubenswegs: Jesus, Christus.
Von Schrick
ging es entlang der vielen Windräder nach Kettlasbrunn. Mitten am Weg gab es
eine schöne Überraschung: mitten in einem kleinen Garten mit einer tollen Hütte
wurden wir gelabt. Getränke und Obst stärkten die Gruppe am Weg.
In
Kettlasbrunn angekommen gab es die nächste Überraschung des heutigen Tages. Die
Pfarre hatte ihr heiliges Grab renovieren lassen und für uns aufgebaut. Ein
wunderschönes Exemplar eines „Heiligen Grabes“ – bunt mit vielen Verzierungen,
sehenswert!
In der
Pfarrkirche feierten wir dann mit P. Hermann Jedinger SDS einen
Bußgottesdienst. Texte, Musik und ein „Nagel“ halfen uns beim Nachdenken. Maria
Neustifter, Bernd Braun und Eva Bahr haben gelesen und gesungen.
Gestärkt
haben wir uns dann bei der abendlichen Agape im Feuerwehrhaus. Die beiden
Pfarren Kettlasbrunn und Schrick haben sich alle Mühe gegeben und perfekt alles
vorbereitet. Danke dem Super-Team.
Heute
hatten wir großes Glück. Ein wunderbar vorbereiteter Tag und auch das Wetter
war mit uns sehr gnädig. Den ganzen Tag begleitete uns die Sonne. Erst am Abend
um 22:30 Uhr begann es in
Großrußbach dann zu regnen – da waren schon (fast) alle im Zimmer.