„Christus Salvator - der Heiland“ - Dekanat Mistelbach-Pirawarth
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Oft wird gesagt, dass wir im Weinviertel keine Ordensgemeinschaften haben. Seit vielen Jahrzehnten wirken in Mistelbach die Salvatorianer und die Salvatorianerinnen. Es ist Zeit, die Gemeinschaft des Göttlichen Heilands (SDS) näher kennen zu lernen.
anschl.
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Der Tag heute war Christus, dem Salvator gewidmet. Nach einem Morgenlob, vorbereitet von der Tagesbegleiterin Maria Neustifter, im Innenhof des Bildungshauses ging es in den Festsaal zum Vortrag. Die Provinzleiterin der Salvatorianerinnen, Sr. Brigitte Thalhammer SDS, referierte über die Geschichte der salvatorianischen Gemeinschaft, Schwestern – Brüder – Laien. Die Gründerpersönlichkeiten, P. Franziskus Jordan und Sr. Theresa Wüllenweber waren fasziniert von der heilenden Begegnung mit Christus, dem Heiland (lat. Salvator). Es ist Anliegen und Auftrag der SDS-Gemeinschaften, diese Begegnung mit Christus zu ermöglichen im Speziellen wie es im Johannesevangelium heißt: Das ist das ewige Leben, dass sie dich erkennen ...(vgl. Joh. 17,3 ff).
Spannend waren für uns auch die drei spirituellen Zugänge: Universalität der Orte- der Mitglieder - der Wege und Mittel; das Erkennen; und die heilende Begegnung!
Der Vormittag ist dann wieder mit vier Workshops ausgeklungen. Bibelkreatives Arbeiten mit Beate Wessely-Wartmann, Tanzen mit Margit Thenmayer, Singen mit Josef Schwaiger oder mit den Referenten weiter zu diskutieren. Heute war auch P. Hermann Jedinger SDS zusammen mit Sr. Brigitte Thalhammer SDS bei uns und beide erzählten vom großen Engagement in unterschiedlichen Einrichtungen des Ordens der Salvatorianer und Salvatorianerinnen. P. Hermann ist Pfarrer von Mistelbach und damit haben die SDS Gemeinschaften eine große Verbindung zum Weinviertel. Viele Patres der Salvatorianer kommen aus der Region Mistelbach – Eibesthal.
Der Nachmittag führte die Pilger/innen heute nach Schrick. 120 Frauen und Männer begannen den heutigen Pilgerweg beim Kreuzweg etwas außerhalb von Schrick. Der Künstlerkreuzweg wurde gemeinsam meditiert und dann ging es zur Andacht in die Kirche von Schrick. Die Darstellung „der heiligen Sippe“ (Jesus mit seinen Eltern und Großeltern) haben uns dort sehr fasziniert. Dieses „jesuanische Familienbild“ passt gut zum heurigen Thema des Glaubenswegs: Jesus, Christus.
Von Schrick ging es entlang der vielen Windräder nach Kettlasbrunn. Mitten am Weg gab es eine schöne Überraschung: mitten in einem kleinen Garten mit einer tollen Hütte wurden wir gelabt. Getränke und Obst stärkten die Gruppe am Weg.
In Kettlasbrunn angekommen gab es die nächste Überraschung des heutigen Tages. Die Pfarre hatte ihr heiliges Grab renovieren lassen und für uns aufgebaut. Ein wunderschönes Exemplar eines „Heiligen Grabes“ – bunt mit vielen Verzierungen, sehenswert!
In der Pfarrkirche feierten wir dann mit P. Hermann Jedinger SDS einen Bußgottesdienst. Texte, Musik und ein „Nagel“ halfen uns beim Nachdenken. Maria Neustifter, Bernd Braun und Eva Bahr haben gelesen und gesungen.
Gestärkt haben wir uns dann bei der abendlichen Agape im Feuerwehrhaus. Die beiden Pfarren Kettlasbrunn und Schrick haben sich alle Mühe gegeben und perfekt alles vorbereitet. Danke dem Super-Team.
Heute
hatten wir großes Glück. Ein wunderbar vorbereiteter Tag und auch das Wetter
war mit uns sehr gnädig. Den ganzen Tag begleitete uns die Sonne. Erst am Abend
um 22:30 Uhr begann es in
Großrußbach dann zu regnen – da waren schon (fast) alle im Zimmer.
(knittelfelder)