Online-Gästebuch



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1

Elisabeth Hösch

10.08.10

Lieber Franz,
DANKE für das schöne Tagebuch!
Ich hab die Mutter schon gefunden - beim Singen.

Viele Grüße
Elisabeth

2

Richard u. Maria Scheinert

08.08.10

Mit Erstaunen haben wir den Bericht über den Jakobsweg im Weinviertel vom 28. 7. im Bezirksblatt Mistelbach gelesen. Wir gingen selbst diesen Weg und können obwohl einige Kritikpunkte wie z. B.: die zugewachsenen Wege, die Grundaussage über diesen Weg nicht teilen. Ein Pilgerweg ist keine Würstelbudenpromenade u. ihn zu begehen kann mit Schwierigkeiten verbunden sein. Jedenfalls finden wir die Kennzeichnung des Weges ausreichend, vielleicht könnte man in den Führern oder im Internet in Beschreibungen auch darauf aufmerksam machen, dass der Weg teilweise auf Weitwanderwegen verläuft und die Pilger darauf aufmerksam machen, dass sie sich auch an diesen Markierungen orientieren können. Sehr nett fanden wir auch, dass in Garmanns bei der Stempelstation in der Kapelle Mineralwasserflaschen für die Pilger bereitstanden. Sollten sich mehrere Stationen zu so einem Schritt entscheiden, wäre auch das Wasserproblem am Weg gelöst. Ansonsten ist der Weg ein Juwel.
Richard und Maria Scheinert, Neukirchen/W.

Danke für die Rückmeldung, CD ist mit der Post unterwegs! Liebe Grüße vom Team des Bildungshauses!

3

Elisabeth

05.08.10

Von 28.7.-31.7. bin ich von Maria Bründl bis Hausleiten gepilgert. Schon im Wald nach Mistelbach bin ich aufgrund mangelnder Beschilderung zweimal auf der Straße gelandet. Probleme gab es nach Hüttendorf in Richtung Buschberg – ohne den Jakobswegweiser und einem guten Orientierungssinn wäre es schwierig gewesen den optimalen Weg zu finden, ja und die Brenessel auf beiden Seiten und die Hecken von oben haben das Weiterkommen nicht einfacher gemacht. Richtung Buschberg ist dann die „alte“ Beschilderung recht gut. Von Gebmans nach Hipples sind die Wegweiser wieder spärlich. Auch nach Karnabrunn bis Leitzersdorf sind die Waldwege teilweise schwierig zu begehen und die Wegweiser dünn gesät. In Stockerau – letzte Abzweigung bevor man hinterm Kloster vorbeigeht – weist der Pfeil in die falsche Richtung. Und auch die Makierung in Hausleiten – durch den „Stirbwegtunnel“ endet ohne zur Kirche zu führen.
Die Verschiedenartigkeit der Beschilderung, gelbe Pfeile mit Muscheln die jeweils in verschiedene Richtungen zeigen, weiße Pickerl mit „Jakobsweg“ drauf – die auf den Bäumen nicht kleben, teilweise rot-weiß-rote Markierung oder gelb-grün wenn sonst nichts mehr den Weg zeigt – trägt zur Verwirrung bei. Auch die „Km Anzeigen“ bzw. „Gehzeiten“ sind nicht immer korrekt angegeben.
Sowohl in Maria Bründl als auch am Buschberg war die WC Anlage geschlossen, in Karnabrunn erfreulicherweise geöffnet – dort gibt es jedoch keine Möglichkeit sich in der Kirche ein wenig zum Gebet hinzusetzen.
Trinkwasser ist auf einem Großteil der Strecke Mangelware. Die Begegnungen mit den Menschen jedoch und auch deren Hilfsbereitschaft war sehr schön zu erleben.
Der neue Pilgerführer hat mir gute Dinste erwiesen, hat jedoch ein für Hosentaschen ungeeignetes Format, die Karten sind toll, viel der Infos aber entbehrlich.
Ich war am Überlegen nächstes Jahr mit einer Gruppe von 15-20 Personen aus Wien den Jakobsweg durchs Weinviertel zu gehen um ihnen meine Heimat zu zeigen, das scheint aber nach den derzeitigen Erfahrungen und dem Mangel an Quartieren nicht möglich zu sein.


Liebe Elisabeth Pleil! Danke für die Details, die wir gerne an die Gemeinden weiterleiten. Zum Thema Gruppen am Jakobsweg haben wir gute Erfahrungen. Die Pilgerbegleiter/innen haben bereits mehrere Gruppen begleitet. Gerne sind wir bei der Quartiersuche für Gruppen behilflich. FK

4

Ruth Kling

10.07.10


Nachdem ich seit dem Jahr 2002 in Spanien mit dem Camino begonnen habe, bin ich mit Peter, meinem Mann, fast jedes Jahr ein Stück des Weges gegangen und habe die Strecke - mit Ausnahme von 5 Etappen - zwischen Straßburg und Fisterre zurückgelegt, ca. 2.600 km. Jedes Jahr war anders. GANZ BESONDERS FREUT ES MICH, DASS NUN AUCH DIESES NEU BESCHILDERTE TEILSTÜCK DES WEINVIERTLER JAKOBSWEGS FÜR DIE PILGER BEREIT STEHT: ICH HOFFE SEHR, DASS ICH EINES TAGES AUCH DIESEN WEG ODER ZUMINDEST EINIGE ETAPPEN DAVON GEHEN WERDE. EIN GROSSER DANK DEN ORGANISATOREN, DIE DIE MÜHE DER AUFBEREITUNG DES WEGES AUF SICH GENOMMEN HABEN. ULTREA!!
Ruth Kling

5

Maria Rabl

20.06.10

Ich bin von Samstag, 5. - Mittwoch 9. Juni den neuen Weinvierteler Jakobsweg gegangen und ich finde es wirklich toll, dass es Iniatoren gegeben hat, die diesen Weg ermöglicht haben. Da der Weg erst kürzlich in den Gemeinden vorgestellt wurde, waren auch die Menschen am Weg sehr neugierig und ich habe viele Interessierte, herzliche, freundliche, offene Menschen getroffen. Leider wars mancher Orts mit der Markierung nicht ganz so gut. Und zwar die Abzweigung am Buschberg sollte verbessert werden, da besteht der Eindruck, dass man die rot/weiß/rote MArkierung geradeaus nach Grafensulz weiter gehen sollte, jedoch ist der richtige Weg nach rechts am Hügel hinauf. Und am Waschberg ist s dann endgültig schwierig geworden, den Weg zu finden. Ich habe mir gedacht, als ich leere Alustangen gesehen habe, dass die Beschilderung noch nicht so weit ist. Doch als ich am nächsten Tag in der Apotheke in Stockerau war, hat mich ein Mann angesprochen, der (zufällig!) für den Weg verantwortlich ist, ob ich ihn gut gefunden habe. Als ich ihm meine Schwierigkeiten mitteilt, sagte er, dass es jemanden gibt, der die Schilder abmontiert, weil er etwas dageben hat, dass der Weg da verläuft. Das finde ich seeehr schade, denn die paar Pilger tun wirklich niemanden etwas.
Eine Bitte habe ich: Ich war unterwegs nachdem es Tage zuvor sehr stark geregnet hat und dann die Hitze gekommen ist. Daher hat das Gras und das Unkraut sehr stark angeschoben, so sehr, dass der Weg an manchen Stellen nur sehr schwer wahrnehmbar war und wenn es feucht ist, dann ist man waschelnass bis zu den Oberschenkeln außerdem macht es keine Freude durch kniehohe Brennesselfelder zu laufen. Da appeliere ich an die für den Weg zuständigen um regelmäßige Wegpflege.
Das soll aber den Auftankeffekt des Weges nicht schmälern. Es tut einfach gut, durch die Landschaft zu wanderen, die Gedanken schweifen zu lassen, den Kopf freizuputzen, die Natur, die Schöpfung zu genießen und einfach zu sein.
Ach ja, noch etwas möchte ich zukünftigen Pilgern mitgeben: Nicht enttäuscht sein, wenn die erste Etappe von Mikulov entlang der Bundesstraße bis Drasenhofen verläuft, das ändert sich. Eventuell könnte man gleich in Drasenhofen beginnen. Was mich etwas befremdet hat war, dass in der Drasenhofener Kirche dezitiert € 2,00 für den Stempel verlangt wurden. Das hat bei mir einen etwas befremdeten Eindruck hinterlassen (das war aber nur hier der Fall). Ich denke, dass jeder gerne was gibt, aber so vorgeschrieben für den Stempel? Das kommt nicht so gut an. Aus dem Weg so Kapital schlagen zu wollen, ist meiner Meinung etwas verfehlt. Dafür hat eine Sängergruppe gerade als ich dort war geprobt und das wiederum hat zu einer tollen Atmosphäre beigetragen. Danke.
Alles Gute an alle die den Weg gehen!

Liebe Frau Rabl! Danke für die Rückmeldung und das Lob. An der Beschilderung wird eifrig gearbeitet. Die Schwierigkeiten mit dem Wanderverein Wienerland im Abschnitt Karnabrunn - Stockerau werden wir hoffentlich auch bald gemeinsam lösen. Es gibt keinen PREIS FÜR EINEN STEMPEL !! Da haben Sie etwas falsch verstanden. Die 2,- beziehen sich auf das kleine Pilgerheftchen, mit spirituellen Impulsen und "Stempelfelder" ... Alles Gute auf Ihren weiteren Lebenswegen! Franz Knittelfelder, BH Großrußbach


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