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Dankbar blicke ich auf diese vier Jahre des gemeinsamen Pilgerns zurück. Dankbar persönlich auch dafür, dass ich von Anfang an alle Wege mitgehen konnte. Wenn schon immer mein Motto geheißen hat: „Zum Glauben braucht man Freunde“, so ist das auf dem Weinviertler Pilgerweg in vielfacher Weise in Erfüllung gegangen. Über den Kreis der zahlreichen aktiven Mitarbeiter in unserem Vikariat habe ich sehr viele neue Freunde im Glauben dazu gewinnen dürfen. Bereichernd durften wir gemeinsam Vielfalt und Buntheit in unserem Vikariat erleben. In den Regionen, Dekanaten und verschiedenen Pfarren – über 180 haben wir besucht – haben wir nicht nur eine landschaftliche Fülle von Eindrücken mitgenommen, sondern auch in den Begegnungen mit den Menschen in und rund um ihre Gotteshäuser war jeder Tag ein neues und bereicherndes Geschenk. Wir durften eine tiefe Verwurzelung im Glauben erleben. Das gibt Mut und Kraft, in und für dieses Vikariat im Auftrag des Herrn zu arbeiten. Zum Schluss kann ich nur sagen: “Vergelt´s Gott allen!“
Bischofsvikar Prälat Dr. Matthias Roch
Hier die "Wassergeschichte" für alle, die bereits nachgefragt haben:
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Neues beginnt durch uns.
Dazu eine Geschichte: Wasser lehrt das rechte Leben
Einen Weisen im alten China fragten einmal seine Schüler: „Du stehst nun schon so lange vor diesem Fluss und schaust ins Wasser. Was siehst du denn da?“
Der weise gab keine Antwort. Er wandte den Blick nicht ab von dem unablässig strömenden Wasser. Endlich sprach er: „Das Wasser lehrt uns, wie wir leben sollen:
• Wohin es fließt, bringt es Leben und teilt sich aus an alle, die seiner bedürfen. Es ist gütig und freigiebig.
• Die Unebenheiten des Geländes versteht es auszugleichen. Es ist gerecht.
• Ohne zu zögern in seinem Lauf stürzt es sich über Steilwände in die Tiefe. Es ist mutig.
• Seine Oberfläche ist glatt und ebenmäßig, aber es kann verborgenen Tiefen bilden. Es ist weise.
• Felsen, die ihm im Lauf entgegenstehen, umfließt es. Es ist verträglich.
• Aber seine sanfte Kraft ist Tag und Nacht am Werk, das Hindernis zu beseitigen. Es ist ausdauernd.
• Wie viele Windungen es auch auf sich nehmen muss, niemals verliert es die Rich-tung zu seinem ewigen Ziel - dem Meer – aus dem Auge. Es ist zielbewusst.
• Und sooft es auch verunreinigt wird, bemüht es sich doch unablässig, wieder rein zu werden. Es hat die Kraft, sich immer wieder zu erneuern.
„Das alles“, sagte der Weise, „ist es, warum ich auf das Wasser schaue. Es lehrt mich das rechte Leben.“
WEGSEGEN:
Kraft zum Unterwegssein
wünsche ich dir:
Gottes Bestärkung in deinem Leben
Mut zur Versöhnung
wünsche ich dir:
Gottes Wohlwollen in deinem Leben.
Grund zur Hoffnung
wünsche ich dir:
Gottes Licht in deinem Leben.
Vertrauen zum Miteinander
wünsche ich uns:
Gottes Verheißung, sein Volk zu sein.
Begeisterung zum Aufbruch
wünsche ich uns:
Gottes Wegbegleitung und Segen.
(knittelfelder)