Von Santiago zurück in die Heimat
Der letzte Tag: Es heißt
Abschied nehmen, noch einmal eine kurze Besichtigung der Kathedrale und der
Altstadt. Nebel liegt über der Stadt, wie man hier sagt - ein galizisches
Wetter -, von dem wir in dieser Zeit nichts bemerkt haben. Uns begleitete
die Sonne, einmal nur ein kurzer Regenguss, aber sonst ideales Wetter für
das Kennenlernen des Jakobsweges in Spanien. Nach nur zwei Stunden Flug ist
man zurück in der Heimat. Im Anschluss finden sie Textpassagen aus
Interviews, die wir kurz vor dem Abflug gemacht haben.
Andrea und Katharina
Habitzl bedanken sich herzlich für die schöne Reise, bei allen die dafür
verantwortlich zeichneten und zum Gelingen beigetragen haben. Aber auch für
die Rückmeldungen, zu den täglichen Berichten vom Jakobsweg. Wir wünschen
allen Besuchern dieser Seite noch ein Buen Camino und freuen und schon auf
ein Wiedesehen!

Bei "galizischen Wetter", dass wir die ganze Zeit nie erlebt haben...
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... geht es zurück mit dem Flugzeug in die Heimat!
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Neuer Rekord in der Kathedrale von Santiago de Compostella! 1500 Pilger waren bei der Pilgermesse am Sonntag anwesend und die Teilnehmer des "Weinviertler Pilgerweges" waren ein Teil davon.
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Letzter Blick auf die spanische Nordküste
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Noch eine Schleife über den Neusiedlersee...
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...und dann landen wir in Wien bei herrlichem Sonnenschein!
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Ich hab alle meine Steine
dagelassen...eine hl. Messe an diesem besonderem Ort war schon lange mein
Traum. ... Als das große Weihrauchfass durch die Kathedrale geschwungen
wurde, wusste ich nicht, soll ich fotografieren oder diesen erhebenden
Augenblick einfach nur genießen.
(Barbara Strobl,
Niederkreuzstetten)
Am Ende unseres
Weinviertler Pilgerweges ist Santiago de Compostella gestanden und es ist
mir eigentlich ein Bedürfnis ein ganz herzliches Dankeschön an alle
Mitarbeiter zu sagen, dass diese Wallfahrt, diese Pilgerfahrt zum hl.
Jakobus wirklich als Höhepunkt des Weinviertler Pilgerweges gelten kann. Ich
bin dankbar, dass es auch so gut gelungen ist eine Gemeinschaft zu bilden,
es waren doch über 240 Leute die dabei waren, in sechs verschiedenen
Autobussen. Aber durch die regelmäßigen Zusammenkünfte, Gottesdienste,
Gesang, Gebete miteinander einmal am Tag, war es einfach so, dass man sehr
zufrieden sein muss, große Freude haben kann, dass hier Menschen im Glauben
unterwegs waren und eine sehr intensive und tiefe Gemeinschaft geworden
sind. In dem Sinne ein nochmaliges Buen Camino.
(BV Prälat Dr. Matthias
Roch)
Am Beeindruckendsten war
für mich das positive Miteinander, denn es waren ja nicht nur Personen
mit die schon gemeinsam auf dem Weinviertler Pilgerweg unterwegs waren,
sondern auch solche, die sich noch nicht kannten. Auch sie haben sich gut in
die Gemeinschaft eingebracht. Beeindruckend war auch noch die professionelle
Qualität dieser doch sehr komplizierten Reiseführung, weil mit sechs großen
Bussen in den kleinen Orten, dass ist ja auch nicht ohne. Am Pilgerweg
selbst überraschte mich die unerwartet große Anzahl von Leuten, welche zu
Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs waren. Es müssen mehrere Tausend sein,
wenn man sich überlegt wie lange der Camino ist. Persönlich ins Gespräch kam
ich mit zwei Damen aus den Niederlanden, deren Gatten seit ca. 5 Wochen von
zu Hause aus mit dem Fahrrad unterwegs waren und dieses Wochenende in
Santiago eintrafen. Das bedeutet, dass sie eine Strecke von fast 2800Km mit
dem Fahrrad zurück gelegt haben. Man hat auch gesehen, wie schwierig es für
die Leute im Mittelalter, und in den letzten 1000 Jahren gewesen sein muss,
diesen Weg zu gehen, die aber bereit gewesen sind, dass zu machen. Was ich
mir davon erhoffe, für die Zukunft: Das wir auf den Wegen und den Pfaden
unseres Lebens auch imstande sein mögen, mit den Schwierigkeiten unseres
Alltags gut umzugehen.
(Dechant George von Horick,
Poysdorf)
Mir hat extrem gut
gefallen, dass diese Gemeinschaft so stark geworden ist, auch von jenen, die
bisher nicht dabei waren, und dass es wirklich eine harmonische Gruppe
gewesen ist, so viele Freundschaften entstanden sind, die darüber hinaus
auch weiter bestehen werden. Und jeder auf seinem Weg auch ein Stück weiter
gekommen ist.
(Martina Steiner, Biblische
Reisen)
Es war eine wunderschöne
Reise, sehr berührend die Eindrücke, eine Quelle der Freude aus der ich
jetzt noch viele Wochen schöpfen werde.
(Christine Reis,
Hornsburg)
Ich konnte das Halleluja
aus tiefsten Herzen singen!
(Pfarrer Heinrich Hisch,
Maissau)
(habitzl)
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