9. Tag: 14. August 2007 - Abschluss ©

Gott, neu leben kann ich nur vorwärts auf dem Pilgerweg meines Lebens, mit deinem Segen.

Von Santiago zurück in die Heimat


Der letzte Tag: Es heißt Abschied nehmen, noch einmal eine kurze Besichtigung der Kathedrale und der Altstadt. Nebel liegt über der Stadt, wie man hier sagt - ein galizisches Wetter -, von dem wir in dieser Zeit nichts bemerkt haben. Uns begleitete die Sonne, einmal nur ein kurzer Regenguss, aber sonst ideales Wetter für das Kennenlernen des Jakobsweges in Spanien. Nach nur zwei Stunden Flug ist man zurück in der Heimat. Im Anschluss finden sie Textpassagen aus Interviews, die wir kurz vor dem Abflug gemacht haben.

 

Andrea und Katharina Habitzl bedanken sich herzlich für die schöne Reise, bei allen die dafür verantwortlich zeichneten und zum Gelingen beigetragen haben. Aber auch für die Rückmeldungen, zu den täglichen Berichten vom Jakobsweg. Wir wünschen allen Besuchern dieser Seite noch ein Buen Camino und freuen und schon auf ein Wiedesehen!

© habitzl
Bei "galizischen Wetter", dass wir die ganze Zeit nie erlebt haben...

© habitzl
... geht es zurück mit dem Flugzeug in die Heimat!

© habitzl
Neuer Rekord in der Kathedrale von Santiago de Compostella! 1500 Pilger waren bei der Pilgermesse am Sonntag anwesend und die Teilnehmer des "Weinviertler Pilgerweges" waren ein Teil davon.

©
Letzter Blick auf die spanische Nordküste

© habitzl
Noch eine Schleife über den Neusiedlersee...

© habitzl
...und dann landen wir in Wien bei herrlichem Sonnenschein!

Ich hab alle meine Steine dagelassen...eine hl. Messe an diesem besonderem Ort war schon lange mein Traum. ... Als das große Weihrauchfass durch die Kathedrale geschwungen wurde, wusste ich nicht, soll ich fotografieren oder diesen erhebenden Augenblick einfach nur genießen.

(Barbara Strobl, Niederkreuzstetten)

 

Am Ende unseres Weinviertler Pilgerweges ist Santiago de Compostella gestanden und es ist mir eigentlich ein Bedürfnis ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter zu sagen, dass diese Wallfahrt, diese Pilgerfahrt zum hl. Jakobus wirklich als Höhepunkt des Weinviertler Pilgerweges gelten kann. Ich bin dankbar, dass es auch so gut gelungen ist eine Gemeinschaft zu bilden, es waren doch über 240 Leute die dabei waren, in sechs verschiedenen Autobussen. Aber durch die regelmäßigen Zusammenkünfte, Gottesdienste, Gesang, Gebete miteinander einmal am Tag, war es einfach so, dass man sehr zufrieden sein muss, große Freude haben kann, dass hier Menschen im Glauben unterwegs waren und eine sehr intensive und tiefe Gemeinschaft geworden sind. In dem Sinne ein nochmaliges Buen Camino.

(BV Prälat Dr. Matthias Roch)

 

Am Beeindruckendsten war für mich das positive Miteinander,  denn es waren ja nicht nur Personen mit die schon gemeinsam auf dem Weinviertler Pilgerweg unterwegs waren, sondern auch solche, die sich noch nicht kannten. Auch sie haben sich gut in die Gemeinschaft eingebracht. Beeindruckend war auch noch die professionelle Qualität dieser doch sehr komplizierten Reiseführung, weil mit sechs großen Bussen in den kleinen Orten, dass ist ja auch nicht ohne. Am Pilgerweg selbst überraschte mich die unerwartet große Anzahl von Leuten, welche zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs waren. Es müssen mehrere Tausend sein, wenn man sich überlegt wie lange der Camino ist. Persönlich ins Gespräch kam ich mit zwei Damen aus den Niederlanden, deren Gatten seit ca. 5 Wochen von zu Hause aus mit dem Fahrrad unterwegs waren und dieses Wochenende in Santiago eintrafen. Das bedeutet, dass sie eine Strecke von fast 2800Km mit dem Fahrrad zurück gelegt haben. Man hat auch gesehen, wie schwierig es für die Leute im Mittelalter, und in den letzten 1000 Jahren gewesen sein muss, diesen Weg zu gehen, die aber bereit gewesen sind, dass zu machen. Was ich mir davon erhoffe, für die Zukunft: Das wir auf den Wegen und den Pfaden unseres Lebens auch imstande sein mögen, mit den Schwierigkeiten unseres Alltags gut umzugehen.

(Dechant George von Horick, Poysdorf)

 

 

Mir hat extrem gut gefallen, dass diese Gemeinschaft so stark geworden ist, auch von jenen, die bisher nicht dabei waren, und dass es wirklich eine harmonische Gruppe gewesen ist, so viele Freundschaften entstanden sind, die darüber hinaus auch weiter bestehen werden. Und jeder auf seinem Weg auch ein Stück weiter gekommen ist.

(Martina Steiner, Biblische Reisen)

 

Es war eine wunderschöne Reise, sehr berührend die Eindrücke, eine Quelle der Freude aus der ich jetzt noch viele Wochen schöpfen werde.

(Christine Reis, Hornsburg)

 

Ich konnte das Halleluja aus tiefsten Herzen singen!

(Pfarrer Heinrich Hisch, Maissau)

(habitzl)

Drucken

Fenster schließen