"Gehen und verkünden" © rupprecht

Am Sonntag, 26. September 2004, wurden die neuen Vikariatsräte der Erzdiözese Wien entsandt. Beim Festgottesdienst im Stephansdom betonte Kardinal Christoph Schönborn das Motto des dritten Bibeljahres "Gehen. Und Verkünden".

Die Christen sind als Pilger unterwegs zu einem großen Ziel, betonte Kardinal Christoph Schönborn beim Sendungsgottesdienst der neuen Vikariatsräte am Sonntag, 26. September 2004, im Wiener Stephansdom. "Der Weg den wir gehen" sei eine kulturelle Alternative gegenüber der hektischen Zeit, so der Wiener Erzbischof. "Wir wissen um die Kürze des Lebens und haben auf unserem Weg den besonderen Auftrag Zeugen zu sein", so Kardinal Schönborn. Es sei keine leichte Zeit, aber die Pilgerfreude sei dennoch groß, so Kardinal Christoph Schönborn der die Vikariatsvertreter in seiner Predigt unter dem Motto des Bibeljahres "Gehen. Und Verkünden" begrüßte.

Der Auftrag Zeugnis zu geben

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"Wir haben den Auftrag zu verkünden, was uns bewegt."

In einer immer kleiner werdenden Kirche, sei es wichtig, bewußt andere auf dem Glaubensweg mitzunehmen, erklärte der Wiener Erzbischof. Nichts sei schlimmer als die Unterlassung. Als Wallfahrer dürfe man Bruder und Schwester nicht im Stich und alleine lassen, sondern müsse Pilgersolidarität üben. Damit die Pilger auch Platz und Raum für Ruhe und Gebet hätten, bat Kardinal Schönborn abermals die Türen in den Kirchen der Erzdiözese Wien offen zu halten.

Zum Pilgern gehöre auch das "Erzählen über den Weg". Die Wallfahrt der Völker nach Mariazell und der Weinviertler Pilgerweg hätten gezeigt, dass die Freude an der Wallfahrt anstecke und einlade mitzugehen, betonte Kardinal Christoph Schönborn: "Wir haben den Auftrag zu berichten, Zeugnis zu geben und zu verkünden was uns bewegt", so der Wiener Erzbischof, der die 86 neu gewählten Vikariatsräte unter dem Motto "Geht und Verkündet!" entsandte. Kardinal Christoph Schönborn bedankte sich außerdem bei allen scheidenden Vikariatsräten für ihre Dienste.

Probleme gemeinsam lösen

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Beim Festgottesdienst im Stephansdom benannten die Kyrienrufe die Probleme in den einzelnen Vikariaten der Erzdiözese Wien. Das Vikariat Wien Stadt bat um gemeinsame Verständigung in einer multikulturellen Gesellschaft. Das Vikariat Unter dem Wienerwald brachte seine Sorge um Arbeitslose zum Ausdruck und das Vikariat Unter dem Manhartsberg hofft auf die Zusammenarbeit der Pfarren, da im Norden der Mangel an geistlichen Berufen besonders spürbar sei.

(stephanscom.at)

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