Studientag "Neue Wege in der Seelsorge"

im Bildungshaus Schloss Großrußbach. Bischofsvikar Roch konnte knapp 50 Dechanten, Vikariatsrät/-innen und Mitarbeiter/-innen der Fachausschuesse begruessen. Gemeinsam spürten wir dem Begriff der "Raumgerechten Seelsorge" nach.

Bischofsvikar Dr. Matthias Roch
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Bischofsvikar Dr. Matthias Roch konnte am vergangenen Samstag mehr als fünfzig Verantwortliche der Kirche im Weinviertel zu einem Studientag im Bildungshaus begrüßen. Eingeladen und organisiert hatte diese Weiterbildung der Fachausschuss Gemeindeentwicklung im Vikariat Nord. Fachausschussleiter Franz Knittelfelder betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig es ist, sich immer wieder Zeit zur Reflexion und Weiterbildung zu nehmen. Der Fachtag hat die Möglichkeiten von neuen Wegen in der Seelsorge der Zukunft angedacht und viele Erfahrungen zur Sprache gebracht. In den Impulsreferaten zeigten Dr. Matthias Roch und Jugendseelsorger Dr. Markus Beranek die aktuelle kirchliche Situation auf. Der Priestermangel wirke sich immer stärker auch im Weinviertel aus. Steigende Austrittszahlen und ein immer knapper werdendes Budget der Pfarrgemeinden sind keine positiven Entwicklungen der letzten Jahre. Daneben gibt es immer mehr engagierte Menschen in den Pfarren und Einrichtungen. Immer mehr Initiativen - wie zuletzt der Weinviertler Pilgerweg - werden sehr positiv angenommen und begeistern sehr viele Menschen.
Während des Studientages präsentierten die vier Fachausschüsse ihre Tätigkeit. Verkündigung, Liturgie, Caritas und Gemeindeentwicklung werden in vielen Arbeitsgruppen und Projekten verwirklicht. Ebenso wurden gelungene regionale Projekte wie z.B. die Hospizinitiative Stockerau vorgestellt. Nach einer intensiven Arbeit auch in Kleingruppen hat Bischofsvikar Roch am Ende des Tages ein sehr positives Resumee gezogen. Dadurch dass es immer weniger Priester gibt, gibt es immer mehr religiöse Ansprechpersonen in unseren Pfarren, die echte Verantwortung wahr nehmen. In den Dekanaten des Weinviertels entsteht zunehmend ein positives Klima der Zusammenarbeit und wir sehen deutlich wie sehr sich die Menschen eine "Kirche im Dorf" wünschen und sie auch tatsächlich brauchen. Immer mehr müssen wir daher miteinander überlegen, welche kirchlichen Vorgänge in welchen seelsorglichen Räumen stattfinden können. Die Ergebnisse dieses Tages werden nun in Schwerpunkte für die Arbeit im Vikariat gefasst.

Dechant GR Roland Moser, Wolfgang Stark, Luzia Seidl-Bergmann, Vikar Roch, RL Reh, Pfarrer Christian Wiesinger, Dechant Hisch Heinrich, Hans Dori
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Die vier Fachausschüsse präsentierten die Arbeit - hier der FA Verkkündigung
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Wolgang Stark moderierte den Tag
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Dechant Ernst Steindl aus Wilfersdorf
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"Der Sonntag"-Redakteur Stefan Kronthaler im Gespräch mit Christian Wiesinger
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Der FA Liturgie gestaltete ein Morgenlob und eine wunderbare Barbaraliturgie am Ende des Studientages
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Einigen Vikariatsräten überreichte Vikar Roch ihr Dekret zur Ernennung! Hier Anton Zecha aus Velm-Götzendorf
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Die neu ernannten Dechanten aus Hollabrunn - Johannes Leuthner - und Laa - Christoph Goldschmidt - erhielten ebenfalls ihre Dekrete. Hier mit Helga Zawrel, die stellvertretend für Dechant Pischtiak das Dekret übernommen hat.
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Der ganze Studientag wurde "liturgisch" durchwirkt vom FA Liturgie. Das Bild zeigt das Morgenlob!
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Viele Dechanten, Vikariatsrät/-innen und Mitarbeiter/-innen kamen zum Studientag!
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Einige berichteten von gelungenen Vernetzungsprojekten!
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Danke!
Danke allen, die zum Gelingen dieses Studientages beigetragen haben!
Besonderer Dank gilt den 4 Fachausschussleiter/-innen für die vernetzte Vorbereitung, besonders dem FA Liturgie für die liebevolle Vorbereitung der liturgischen Feiern! Die Barbarazweige werden uns sicher auch weiterhin begleiten!
Danke auch der Firma Krebs und Doris für das Sponsoring der Namensschilder!
(knittelfelder)
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